Horst J.W. Grumich

Geistige Ergüsse von Reztilup!

Hier erscheint wöchentlich : Neues, erfreuliches und manchmal auch etwas nachdenkliches aus unserer Republik!
Es wird wunderbar!
Ihr Reztilup

51. Woche

„Süßer die Politiker nicht klingen, als zu ….. !“

Ja es ist wieder Friede auf Erden, na ja auf jeden Fall bei den beiden Schwester-Parteien CDU und CSU! Das war echt „Karlsruhe wie es singt und lacht“, mal ehrlich, da kann Mainz noch viel lernen, auf jeden Fall bei der Inszenierung! Caius Julius Caesar gleich, schwebte die Selbstherrscherin aller Reußen, ich meine natürlich „christlicher Demokraten“, zum Rednerpult und vermittelte allen jene suggestive Formel die sie im August erstmals verwendet hatte: „Wir schaffen das!“Sie hätte auch sagen können: „Ich schaffe das!“ Aber das wäre wohl des Guten zu viel gewesen! Fest steht, Merkel hat sich mit diesem Parteitag ein bisschen Luft verschafft - viel mehr aber auch nicht. Wenn sie scheitert, wird es ganz schnell eng, denn - auch das haben die Tage in Karlsruhe gezeigt - die CDU kann nicht streiten. Und wie hat sich „Darth Vader“, ach der hat sich ja in „Kylo Ren“verwandelt, auf dem Parteitag geschlagen? Ich muss sagen: „Mehr Kreide geht nicht!“ In Karlsruhe ist allen klar geworden, wie alternativlos Merkel für ihre Partei als Chefin ist. Für eine Volkspartei ist das aber kein Lob, sondern wirklich eine bittere Erkenntnis. Es fehlte nur noch, dass sich der Himmel aufgetan hätte und eine Stimme erklungen wäre: „Sehet her , dass ist mein Mädchen!“ Aber das konnte ja rein technisch nicht möglich sein, oder? Bis dieses eintritt, werden Leia Organa, Han Solo und Chewbacca im Millennium Falke das Imperium zusammenhalten, vorausgesetzt die Parteitags-Sanitäter haben manche Delegierte von ihrem „Klatsch-Syndrom „geheilt!
In diesem Sinne, bleiben Sie neugierig!
Ihr Reztilup.

50. Woche

" So dumm und Gomorrha."

Jeder oder sagen wir mal besser, fast Jeder kennt den Romanepos von
Marcel Proust : Auf der Suche nach der verlorenen Zeit. Hier wird “Gomorra“ als Inbegriff von weiblicher Homosexualität interpretiert, analog zu “Sodom“ als männliche Homosexualität. Diese zwei Städtenamen, welche der „Sünde anheimgefallen waren, sind Gegenstand einer Erzählung des alten Testaments.
So schön oder auch so gut. Aber als der Supreme Court am 26. Juni in Washington die Homosexuellenehe legalisierte, übrigens nach jahrelanger Drückebergerei, war Holland, ich meine natürlich Amerika in Not! Was muss ein Glaubensüberzeugter empfunden haben, als Obama von einem Sieg für „unsere lesbischen, schwulen, bisexuellen und Transgender-Brüder und –Schwestern“ einen „Sieg für Amerika“ bejubelte? Und alles dieses durch eine Fünf zu Vier Stimmen Entscheidung, wobei ein Kennedy die entscheidende Stimme abgab! Betrachten wir mal die allgemeine Stimmungslage der Welt und fragen uns: „Wen stört es wirklich?“ Schauen wir mal auf Italien. Hier will man bis zur Sommerpause ein Gesetz durch den italienischen Senat bringen, das den Status schwuler und lesbischer Paare rechtlich regelt. Als Gegenreaktion erschienen mehrere hunderttausend Menschen am vergangenen Samstag, herangekarrt in 2000 Bussen, auf dem Platz vor der Lateranbasilika und demonstrierten dagegen! Da sieht nicht nur der Papst die Familie durch die „ Gender-Idelogie“ bedroht! In manchen Ländern werden dagegen sogenannte „Schwulenheiler“ verurteilt, siehe Bundesstaat New Jersey und in einigen geduldet, siehe Indien! „ Wat den Eenen sin Uhl, is den Annern sin Nachtigall!“
Kommen wir nun mal in unsere heimischen Gefilde. Seit der Volksabstimmung in Irland meinen einige frische Politiker ihren Senf noch dazugeben zu müssen. Da fordern die Piraten in Düsseldorf, wo auch nicht, das Eherecht für Dreierbeziehungen! Nach dem Motto: „Schwulenehe war gestern, polyamouröse Verantwortungsgemeinschaft ist heute!“ Das könnte man variieren, ob dreifach oder auch vierfach, Abwechslung ist hier das Motto! Ob Pferde oder Hunde einbezogen werden können, ja, das wird noch beraten! Gaius Caesar Augustus Germanicus, bekannt als Caligula, lässt grüßen! Für manche ist nun das Tragen von Trilby Hüten als Erkennungszeichen angesagt, frei nach dem Bühnenstück. Ich schlage vor, dass diese Herrschaften wirklich mal den Romanepos von
Marcel Proust : Auf der Suche nach der verlorenen Zeit- zur Brust nehmen sollten, und sich dann mal kalt zu duschen, um in die Wirklichkeit zurückzukommen!
In diesem Sinne.
,bleiben Sie neugierig,
Ihr Reztilup

49. Woche

„ Ich habe noch sechs Tornados im Irak!“

Ja, so ist sie, unsere kleine Hexe „Bibi Hardthöhe“, besser bekannt auch als „Flinten Uschi“! Kaum will Mutti den bösen Feind, wir sprechen im Augenblik vom „Islamischen Staat“, mit Tornados und Fregatten bekämpfen, da mixt die kleine Hexe „Bibi Hardthöhe“ in ihrem großen Zauberkessel, der übrigens schon in ihrer Familienküche oft im Einsatz war, einen effizienten Zaubertrank! Da werden aus 66 Tornados noch 29 einsatzfähige Tornados der RECCE-Version und aus 45 Helikoptern noch 18 einsatzfähige. Dafür reicht ihr ein „Hex, Hex“ und schon ist alles in Butter! Da „Bibi Hardthöhe“ das Just-in-time Gesamtkonzept verfolgt und damit die ganze Supply-Chain Logistik verbessert, ist dieses Unternehmen nur noch ein Klacks! Man könnte das Ganze natürlich einfacher ausdrücken, aber so hört sich alles ganz wichtig an! Also auf gut hexeranisch: Wir haben 29 Einheiten, brauchen aber nur 6, ja, dann haben wir 23 zu viel und können diese im System kreisen lassen und das ohne irgend welche Lagerkosten! Das sorgt auch für eine schwarze Null, vielleicht eine etwas angerötete, aber man kann ja nicht alles haben! Das geht mit Helikoptern, Stahlhelmen, Gewehren oder auch ordinären Kochgeschierren! Es erleichtert die Arbeit, erhöht die Arbeitssicherheit und erspart uns Zeit und Kosten! Und wenn es auf der Hardthöhe manchmal stürmt und recht ungemütlich ist, ja, dann kann man die klein Hexe „Bibi“ um den Zauberkessel tanzen sehen und ein Liedchen trillern hören:
„Heute back ich, morgen brau ich, und übermorgen hol ich mir die 37 Tornados und 27 Helikopter zurück!
Ach, wie gut, dass niemand weiß,
dass ich „Bibi Hardthöhe“ heiß!“
In diesem Sinne,
bleiben Sie neugierig.
Ihr Reztilup.

48. Woche

Ein Örtchen für alle.

Prolog: Es gibt eine lebenswichtige Frage beim männlichen Geschlecht, die heißt: „Wo kann ich noch im Stehen pinkeln?“ Da Man(n) das mitunter nicht mehr weiß, will die Berliner Senatsverwaltung für Integration dieses Problem für alle Zeiten beseitigen!
Lösung; Man errichtet flux vier Unisex-Toiletten, bei denen sich keiner mehr fragen muss: „Mach` ich es im Stehen oder Sitzen?“Für diejenigen, die es im Liegen, nach der Methode " La Fontaine" machen möchten, ja, für die findet die Senatsverwaltung auch noch eine Lösung - haben sie jedenfalls versprochen! So wird niemand mehr diskriminiert und die Trennung von Männer, – und Frauentoiletten, welche in Berlin zu den größten Problemen im Altagsleben gehört, sagt die Senatsverwaltung, ist die Lösung für „falsch wahrgenommene Geschlechter“ in den öffentlichen Bedürfnisanstalten! Konflikte, Gewaltandrohungen oder Beleidigungen ist nun der Boden entzogen! Da sage ich nur: „ Donnerwetter, welch eine Weitsicht!“ Unisex-Toiletten sind ja in den USA schon längst „gang und gäbe“, dort ist das „stille Örtchen“ ein sozialer Treffpunkt für Kollegen und die es noch werden wollen, wie die Fernsehserie Ally MCBeal schon hinreichend beweist! Aber wie ist es mit der politisch korrekten Toilette? Wie können Jesiden, Schiiten oder Sunniten gemeinsam in einer Toilette ihr „Geschäft „ verrichten? Das wird durch ein Schild “ Gender-Örtchen“ und einem zusätzlichen Eimerchen für Frauen-Hygieneartikel bestimmt nicht gelöst! Hier werden neue „Angst-Räume“errichtet! Auf jeden Fall hat die Senatsverwaltung einen Wettbewerb ausgeschrieben mit dem Titel: „Wer findet das passende Schild für die Unisex-Toilette?“ Es wurden, man sehe und staune, viele attraktive Preise ausgelobt, darunter eine Toiletten Besichtigung in Paris oder Timbuktu mit Vollpension! Zwanzig Trostpreise werden mit einem Jahr kostenloser „Gender-Toiletten“ Benutzung abgegolten! Also ein bunter Strauß von Möglichkeiten!

Epilog: „Sie saßen Arsch an Arsch und bliesen den Radetzky-Marsch!“

In diesem Sinne, bleiben Sie neugierig.
Ihr Reztilup.

47. Woche

Lasst uns froh und munter sein!

„Und uns recht am Horstel freu`n! Lustig, lustig, traleralera, bald ist der Wahlabend wieder da!“ Was liegt da näher als - richtig - eine zünftige Petersburger, ich meine natürlich Münchner Schlittenfahrt! Hauptakteure auf dem CSU Parteitag in München waren unser aller Horstel, Mutti und als kleine Abrundung, Säckelwart Markus Söder. Dabei ging es wie so oft um den Führungsanspruch in der Partei, welchen Söder mit direkten Forderungen zur Flüchtlingspolitik an die Kanzlerin mit einer „Grenzüberschreitung“ gegenüber Horstel erhoben habe. Doch wer Söder kennt, weiß, dass er der Meister bei der Zurückruder-WM 2015 in München geworden ist! Es wird ja nicht umsonst von „Söders- Zurückruder Express“ in den Führungsetagen geschwärmt, und das gilt für mit und ohne Steuermann! Aber sprechen wir nun von den wichtigeren Dingen dieses Parteitages, nämlich von der Rede der Heilsbringerin Angela Merkel, denn in manchen Gazetten wird schon gefragt, ob sie schon mit Handauflegen heilen kann! Das Parteivolk starrte gebannt auf ihre Lippen und hoffte auf klärende Worte über ihre Flüchtlingspolitik und wie es noch werden soll! Aber wie so oft, sie fand sie in der schwergewichtige En(t)zyklopädie „ Jetzt rede ich!“ die jeder gewiefte Politiker immer „am Mann oder Frau“ bei sich hat, das Wort „Obergrenze“ und „Reduzierung“einfach nicht! Dabei gab sie sich richtig viel Mühe, wie man ihrem lockeren Gesichtsausdruck ansehen konnte, dass die Begeisterung auf dem Parteitag nicht überschwabbte! Also, so meine ich, im Gesamteindruck ein gelungener Parteitag!
Also: „Horstel ist ein guter Mann, dem man nicht genug danken kann. Lustig, lustig, traleralera! Bald ist Horstel Wahlabend wieder da! Und wenn ich aufgestanden bin, lauf ` ich schnell zu meinen Wahlgeschenken hin!
In diesem Sinne, bleiben Sie neugierig.
Ihr Reztilup.

46. Woche

„Götterdämmerung“

Ja, wer hätte das gedacht, „Smombie“ statt „merkeln“wurde das Jugendwort des Jahres 2015! Was „merkeln“heißt, weiß wohl heute jedes Kind, aber was ist „Smombie“? Eigendlich ganz einfach, es ist ein Smartphone/Zombie-Mix, welches Menschen beschreiben die von ihrer Umgebung nichts mehr mitbekommen, weil sie nur noch auf ihr Smartphone starren! Irgendwie erinnert mich das an „Mutti“,welche in den Bundestagssitzungen auf ihr Handy starrt und viel Wissenswertes, was sie so meint, in den Äther daddelt! „Merkeln“wie schon der Name sagt!Wie sie nun die Flüchtlingsdebatte „ummerkelt“ wird unser aller Horst als Erster erfahren, welcher sich schon einen „Horstel-Sprung“ für die Nachfolgedebatte in der CSU zurecht gelegt hat! Aber da hat er es besser als unsere Weihnachtsgänse, diese werden schon im zarten Alter von 23 Wochen geschlachtet, trotz „Earthporn“,dass 3. plazierte Jugendwort , was so viel wie „eine schöne Landschaft“bedeutet, wo solche Gänse eigentlich schnabulieren sollten! Aber sie können dieses nicht selber „merkeln“, denn diese Entscheidung wurde schon längst andereswo getroffen! Na, dann werden wir wohl bis zur nächsten Entscheidung ein wenig „rumoxidieren“ ( abhängen oder chillen ) und uns vielleicht fragen: „Was hätte „Tinderella“ ( eine exzessive Online-Dating Benutzerin ) dazu gesagt?“ Bis dahin fahren wir ein wenig auf der „Eierfeile“ ( Fahrad ) und machen davon ein „ Egoshoot“ (Selfie) wie jeder gepflegte „Bologna-Flüchtling“ ! (Studienabbrecher)
Ach, man müßte noch mal 17 sein!
Also, bleiben Sie neugierig,
Ihr Reztilup.

45. Woche

Eine Insel mit fünf Registrierzentren und....!

Ja man scheint in Lummerland zu sein oder sind wir doch noch in Deutschland? Auf jeden Fall haben unsere drei Alpha-Tiere Mutti, unser aller Horst und Erz-Bengel Gabriel ein vorläufiges Machtwort gesprochen! Als Erstes sind die bösen „Transitzonen“gestorben, na sagen wir mal fast gestorben! Sie nennen sich nun, man höre und staune „Registrierzentren“, fast so wie in unseren Arbeitsämtern. Das flösst auf jeden Fall schon mal Vertrauen ein, denn in denen werden sich die Asylsuchenden und von der Welt verlassenen lange Zeit einrichten müssen! Toll ist es auch, dass die Flüchtlinge nicht mehr in den bösen„Transitzonen“ inhaftiert werden, sondern in den guten Registrierzentren schneller abgeschoben werden können! Ja, dass nenne ich Effektivität! Diese Überprüfungen werden, so sagt es unsere allwissende Regierung, in ca. 3 Wochen , in Worten : „drei Wochen,“ erledigt sein!Das ist ein Quantensprung in der Rechtssprechung bei Asylverfahren!Nun geht es scheller als bei jedem „Eierdieb“ oder sonstigen Rechtsübertretungen! Nachteile sind natürlich auch zu verzeichnen, denn da wäre z.B. die „Residenzpflicht! Flüchtlinge dürfen nicht den Landkreis oder die kreisfreie Stadt verlassen, solange ihre Anträge in den ihnen zugewiesenen „Registrierzentren“bearbeitet werden. Bei Nichtbefolgung droht eine sofortige Abschiebung! Deshalb werden um die 5 Registrierzentren ganze Menschenschlangen kreisen, denn wenn die Vorgabe von 3 Wochen Bearbeitungszeit nicht eingehalten wird, ja dann wird es eng im Staate Lummerland! Ich höre schon die Verkehrsmeldung im Radio: „Im Raum Bamberg ca. 32 Km lange Menschenschlange mit ca. 6 Km/h Marschgeschwindigkeit auf den Seitenstreifen beachten! Bitte fahren Sie vorsichtig!“ Um diese Schlange zu mindern, werden Gruppen in kostenpflichtige Deutsch-Kurse geschickt, denn so können sie sich zum Teil an den Kosten von Herrn Schäuble, dem Hüter der schwarzen Null, beteiligen! Ja, das Feld ist vorbereitet, jetzt muß man nur noch ernten!
In diesem Sinne, bleiben Sie neugierig!
Ihr Reztilup.

44. Woche

„Hurra, wir sind mit dem Radel !“

Heureka, es zeichnen sich neue Lösungen für das sogenannte Flüchtlingsproblem an den deutschen Grenzen ab! Ich sage nur: „Bicycle-Erlass“ bei der Einreise von Flüchtlingen von Russland nach Norwegen!“Ich spreche von der alternativen Route über Murmansk zum Grenzübergang Storskog nach Norwegen. Hier hält russisches und norwegisches Recht den Flüchtlingsstrom mit maßgeschneiderten Vorschriften auf! Da hätten wir zum Beispiel folgendes: „Russland verbietet das Überqueren der Grenze zu Fuß , Norwegen die Mitnahme von Personen ohne gültige Papiere im Auto!“Was bleibt nun? Richtig : „Das Fahrrad!“ Alles muss rollen, hier an der Grenze besonders das Fahrrad! Seit Anfang des Jahres sollen ca. 2000 Syrer so nach Norwegen gekommen sein! Man spricht schon von der „Tour de Norwegen“. Wie ich aus gut unterrichteten Kreisen gehört habe, soll sie in die „ Tour de France 2016 “als Neben-Etappe eingebaut werden! Das Fahren mit Einrädern wird mit „Eis-Punkten“ für das „Schneeweiß-Trikot“ belohnt! Dieses ganze „Zinnober“ soll, wie ich hörte, nun auch an den deutschen Grenzen eingeführt werden! Zirkusse wollen als kleines Zubrot für diese gebeutelte Zunft schon Fahrrad-Kurse für Einräder anbieten und zwar in den geplanten Transit-Quartieren im Niemandsland vor der deutschen Zoll-Station. Ebenso wird das eine Konjunktur-Spritze für die allgemeine Fahrradindustrie hüben und drüben der Grenze! Da können wir nur dankbar gegenüber den Flüchtlingen sein! Mehr Flüchtlinge , mehr Verdienst!“ Ja, so schaffen wir das ohne Tür mit Seitenteilen* !“
Ihr Reztilup.
* Tür mit Seitenteilen > Zaun.

43. Woche

Und täglich grüßt das „Asyldilemma“!

Man kann die Uhr danach stellen, jeden Morgen gegen sieben Uhr, Tag für Tag, morgen ausnahmsweise eine Stunde später, erspäht man in fast jeder Gazette oder anderen Medien etwas über Flüchtlinge oder Asylanten! Es ist fast schon ein Naturgesetz!Ich weiß gar nicht, wie ich früher ohne diese Berieselung leben konnte! Da liest man zum Beispiel, dass „Mutti“ in der Flüchtlingsfrage zunehmend unter Beschuss kommt und „Graf Zahl“ darauf hinweist, dass die Stimmung der Parteimitglieder in der sogenannten Flüchtlingsfrage “ dramatisch“ schlecht sei, wie der allwissende “ Spiegel“zu berichten weiß! Da kann man ja nur hoffen, dass das neue Asylpaket bald Wirkung zeigt, und dieses sogar eine Woche früher als erst erwartet!Wenn sogar unser aller „Söder“ sagt: „Die innere Sicherheit ist ein Kern-und Herzthema der Union!“Ja, dann wissen wir, dass die Soße am Dampfen ist! Alte Haudegen, oder solche die es noch werden wollen, springen für Frau Merkel nun schon ins Feuer! Sogar die saarländische Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer, hier ist der Name schon Programm, will mit ihr den Karren aus dem Dreck ziehen! Sie begrüßt die schrittweise vorgenommenen Aktionen unserer Kanzlerin und vor allen die verschärften Maßnahmen im Inneren, wie auch immer sie seien mögen! Das nenne ich vorauseilender Gehorsam!Einfach prachtvoll! Da verwundert es kaum, dass von den üblichen Stellen vor Rechtsextremismus gewarnt wird, als wäre er ganz alleine für dieses Dilemma verantwortlich! Aber ich sehe einen Lichtblick, denn es wurde eine Lotterie ins Leben gerufen mit dem Slogan: Jedem Asylanten seine Arbeitsstelle! Lose können in den Auffanglager für kleines Geld erworben werden! Auch Nieten gewinnen, nämlich einen “Ausflug“ mit der deutschen Luftwaffe! Frau von der Leyen kann so die Leistungsfähigkeit des Transportflugzeuges A400M überprüfen, denn der Bundeswehr-Oldtimer “Transall“ wäre ein Risiko! Im Augenblick haben wir eine neue Erscheinung in den Notunterkünften:Das Verschwinden von Flüchtlingen!Die sogenannte „zweite Flucht“! So verschwanden in Niedersachsen ca. 700 Hilfesuchende! Das heißt im Klartext : Wir könnten eigentlich nur abwarten – oder?
In diesem Sinne, bleiben Sie neugierig!
Ihr Reztilup.

42. Woche

Babel oder was?

Ja, um in Deutschland einen Führerschein zu erwerben, braucht man der deutschen Sprache nicht mächtig zu sein. Man brauch eigentlich nur die Internetseite http://www.buzzfeed.com/ um diesen geliebten Schein zu erwerben! Hier wird alles haarklein erörtert und noch einiges mehr! Aber beleuchten wir die Sache mal seriös! Es gilt schon jetzt, dass man als „Nicht EU-Ausländer“ die Fragen ( 2500 Möglichkeiten) bei der schriftlichen Prüfung auf die entsprechende Sprache umschreiben lassen kann, eben die derer man gerade so mächtig ist! Außer Deutsch sind noch 11 weitere Sprachen, darunter Russisch, Rumänisch, Kroatisch und natürlich Türkisch. Um nun ein „Signal der Offenheit“ zu senden und um noch eventuelle Hürden für den Flüchtlingsstrom aus den Arabisch sprechenden Ländern zu beseitigen, hat die SPD-Bundestagsfraktion einen epochalen Einfall zum Besten gegeben! Wir können es gerade noch so erraten. Ja, nun soll die Führerscheinprüfung auch auf Arabisch abgelegt werden können. Das hat natürlich enorme Vorteile für die Regulierung des immer größeren Flüchtlingsstromes! So können noch nicht Asylberechtigte mal eben einen Führerschein machen, das ganze ohne irgendwelche Deutschkenntnisse, einfach toll! Deutsch ist ja sowieso eine aussterbende Sprache! So kommen sie von der Straße! Wie gut unterrichtete Kreise durchblicken lassen, sollen auch sämtliche Straßennamen in allen 13 Sprachen gut leserlich auf den Straßenschildern an den Straßen angebracht werden. So werden sich gleich alle Neuankömmlinge heimisch fühlen, denn jeder will doch wissen ob Araber oder Deutscher wo er gerade ist. Welchen Platz die Sprache auf der Liste einnimmt, Deutsch steht zurzeit noch an 1. Stelle, wird die jährliche Volkszählung ergeben. Der Bundestag muss ja wissen, für wen er neue Gesetze beschließen soll! Die korrekte Einhaltung dieser Platzierung kann von arbeitssuchenden Flüchtlingen ausgeführt werden, denn ein kurzer Lehrgang sollte jeden dazu befähigen! So könnte sich ein nicht beträchtlicher Teil von arbeitssuchenden Asylanten durch diese zielsichere Beschäftigung gleich richtig einbringen. Ein kleiner Schritt, aber auch die kleinste Geste zählt!
Es ist richtig toll, wenn man sieht, wie sich alles zum Guten wendet. Wie sagte doch gleich unsere Bundeskanzlerin: „Wir schaffen das!“ „Aber wollen wir das?“
Ja, es wird wieder hell in Deutschland.
Bleiben Sie neugierig.
Ihr Reztilup.

41. Woche

Merkels Plumeau.

Wer möchte sie nicht wieder haben? Ja, es ist wieder wie in den alten Zeiten, als sich der geschundene Bürger nach der sogenannten“ Stunde Null“ wieder eine neue Existenz aufbauen konnte! Zurzeit geschieht dieses irgendwie mit anderen Vorzeichen auch! Tausende-, nein Hunderttausende Glückssuchende, ob berechtigt oder auch nicht wollen wir mal dahingestellt lassen, überschwemmen zurzeit die europäischen Länder! Fakt ist aber auch, so ganz unschuldig sind wir an dieser Misere nicht! Gehen wir doch ein wenig ins Eingemachte dieser unschönen Situation! Als Erstes sollten mal die Flüchtlingsströme so gesteuert werden, dass einzelne Länder nicht überrannt und keine populistischen Schuldzuweisungen gegen sogenannte „Passgänger“ verbreitet werden! Entweder geht es zusammen oder gar nicht! Auch ein Einmauern, da sind wir ja auch „Weltmeister“, wird dieses Problem nicht bereinigen. Alte Haudegen aus vergangener Zeit, so hörte ich, haben schon einigen Ländern ihr Know-how angeboten. Vielleicht sollte man auch ein „griffiges“ Einwanderungsgesetz platzieren, mit klaren Höchstgrenzen für Einwanderungswillige. Jetzt eiern wir ja nur so rum! Der Bürger möchte wissen, was ihm bevorsteht und nicht immer mit zweideutigen Versprechungen vertröstet werden. Da ist es nicht hilfreich, wenn einige Personen postulieren: „Komm unter meine Decke!“Was ist denn, wenn der „Plümo“ mal zu kurz wird? Ich glaube, kalte Füße wären das geringste Übel! Schauen wir uns doch mal die Probleme der Städte und Landkreise an! Also bis jetzt hört man nur vollmundige Versprechungen und rasante Winkelzüge, je nachdem, wer gerade was zum Besten gibt! Es sind ja extreme Kosten pro Flüchtling, womit sich ein Kämmerer befassen muss! Ich hörte schon, dass sich so mancher Rentner als Asylant bewerben wolle, weil so sein monatliches Überleben leichter falle! Es sieht so aus, als hätte Deutschland keine eigenen Probleme in Sachen sozialer Angelegenheiten, wenn man sich so manchen Politiker anhört! Vielleicht ist das nicht so medienwirksam – oder?
Aber da haben wir noch die Verteilungskämpfe auf dem Wohnungsmarkt! Hier kann man sich noch so manche Lorbeeren erhaschen. Hier sind nur noch 335000 Menschen ohne Wohnungen. Bis 2018 werden es mindestens 536000 Wohnungslose sein, weil Arme mit Flüchtlingen um günstige Wohnungen konkurrieren müssen! Ja, ein wahrer Schluck aus der Pulle! Damit diese nicht zu sehr in den Himmel schießt, hat die Allzweckwaffe unserer Kanzlerin - unser aller Wonnepropen „Alti“ - schon mal die Aktion „Merkel - Plumeau“ ins Leben gerufen! Um das Ganze noch menschlicher zu machen, nennt man diese einmalige Zuwendung auch „Plümo des Herzens“. Jeder Bedürftige kann dieses besondere Designerstück bekommen!Es ist kostenlos erhältlich! Warm, weich und wunderbar im All-Over-Look in den trendigen Sandfarben sowie im grellen Scharlachrot, über ein fruchtiges Kirschrot bis zu Marsala und einem tiefen Weinrot. So wird jeder Winter bunter! Man bedenke: „Alles dieses wird ohne eine Steuererhöhung geschultert!“ Aber das ist noch nicht alles! Es gibt noch einen zu erwähnenden Punkt! Schäuble schafft die schwarze Null 2016 – ja, jetzt ist alles gut!
Bleiben Sie neugierig.

Ihr Reztilup.

40. Woche

„Diesel war ihr letztes Wort, dann ………!"

Ein Paukenschlag aus den heiligen Hallen des Bundeskanzleramtes wirbelt die Autoindustrie in Deutschland durcheinander! Gestern, wie gut unterrichtete Kreise berichten, verkündete Bundeskanzlerin Merkel im engsten Kreise ihrer Fraktion den Ausstieg aus der Dieseltechnologie! Also folgerichtig nach der Energiewende, die Dieselwende! Zwar klappt es mit den früheren Wenden bis jetzt noch nicht so erfolgreich, aber Rom ist ja auch nicht an einem Tag erbaut worden! Aber bleiben wir zuerst mal bei dem Dieselausstieg! Fakt ist, dass Frau Merkel schon öfters erwähnt hat, dass es für sie eine ganz besondere Herzensangelegenheit ist, dass dem Feinstaub national sowie auch international der Kampf angesagt wird! Deshalb werden in der nächsten Woche die letzten Diesel-PKWs vom Bande laufen! Dieses ist eine alternativlose Entscheidung, wie aus dem Bundeskanzleramt zu hören ist! Wer sein Dieselfahrzeug freiwillig stillegt, kann mit staatlichen Zuwendungen rechnen! Ebenso wird für ersatzweise angeschaffte Fahrzeuge eine Steuerfreiheit von fünf Jahren in Aussicht gestellt! Seit Samstag, wen wundert es, sind lange Autoschlangen an den Grenzen zu erspähen, denn viele Besitzer eines unsauberen Fahrzeuges wollen es im Ausland noch gewinnbringend verhökern! Das hat Rudolf Diesel, so finde ich, nicht verdient! 1936 ging der erste PKW-Dieselmotor im Merzedes-Benz, Typ 260-D, in Serie bis zum Dieselmotor EA189, der im Jahre 2008 mit der Schummelsoftware verbaut wurde. Für die 2,0-Liter-Motoren eine Boschversion und für die 1,6-Liter-Motoren ein System von Continental. Um die Bosch-Software zu korrigieren, reicht wohl ein kleines Update, aber bei der Continental-Version wird es teuer! Hier müssen wohl etliche Einspritzdüsen ausgetauscht werden. Auch die bluetec Variante zur Reinigung der Dieselabgase hat noch ihre Tücken, denn, so frage ich mich, woher bekommt man die horrenden Mengen Harnstoff für dieses System? Man dachte schon an den Werbe-Slogen: „Pinkeln für Deutschland!“ Aber man hat aus verschiedenen Gründen davon Abstand genommen! Selbst die Einführung einer Erfindung aus dem Jahre 1889, ich spreche von dem „Granvilles Hammer“, welcher durch Vibration die Abgaswerte verbessern sollte, ist nur noch als Aufschäumer,Vibrator und gegebenfalls als Ventilator zu verwenden! Rudolf Diesel ist wohl deshalb am 29. September 1913 vom Postschiff „Dresden“ spurlos verschwunden, weil er dieses alles schon vorausschauend ahnte! Wir werden sehen oder riechen, wie alles endet!
Bleiben Sie neugierig.
Ihr Reztilup.

39. Woche

Die Wahrheit über die sogenannte „Willkommenskultur“.

Ja, die Flüchtlingsfrage beschäftigt jeden Bürger unseres Landes in Nord und Süd. Wie können wir den Strom der Asylbewerber, Kriegs- oder Wirtschaftsflüchtlinge, am besten bewältigen? Um Unterkünfte zu beschaffen, kommen manche Bürgermeister und Stadträte auf die ausgefeiltesten Ideen! Da haben wir zum Beispiel den parteilosen Bürgermeister Rainer Vidal aus dem lauschigen Städtchen Nieheim. Derzeit leben 71 Asylbeweber in diesem 6300-Einwohner-Städtchen im Kreis Höxter und da kam dem innovativen Oberhaupt der Stadt eine tolle Idee, um die große Zahl alleinreisender junger Männer adäquat unterzubringen. Man kündigt einfach in einem der Stadt gehörenden Haus zwei Mieterinnen - eine ist übrigens erst 16 Jahre mit zwei schulpflichtigen Kindern hier zu Hause - und vertröstet sie mit großzügigen Hilfen bei der Suche nach einer neuen Bleibe. Anscheinend soll der Altersdurchschnitt in Nieheim radikal gesenkt werden oder eine andere Vision dieses Strategen spielt dabei eine Rolle! Bis Mai 2016 soll das alles geschehen sein! Obwohl, das wird nicht reichen, denn bis dahin werden noch einige junge Männer in Nieheim anklopfen, wenn sich das bis nach Syrien rumgesprochen hat! Die Chancen dazu stehen seit Samstag wirklich nicht schlecht, denn ein großes Magazin berichtet, dass Syrer künftig komplett aus dem Asylverfahren ausgegliedert werden und automatisch für drei Jahre eine Aufenthaltserlaubnis bekommen! Mit finanziellen Argumenten, so die Botschaft aus dem Raumschiff Berlin, soll den Ländern auch das Nachholen von Verwandten schmackhaft gemacht werden! Übrigens, in der Türkei und im Kosovo werden gefälschte syrische Ausweise für 600 Euro feilgeboten! „Da haben sich in Berlin wohl einige vergaloppiert,“möchte man meinen! Aber mitnichten, es soll ja noch mehr kurz vor der Spruchreife sein, wie gut unterrichtete Kreise zu munkeln wissen. Nach der Öffnung des Füllhorns, ich meine der 670 Euro Pauschale pro Monat ab 2016, soll jeder Syrer einen Berechtigungsschein für eine Arbeitsstelle oder einen Unizugang bekommen. Jeder Betrieb über 50 Angestellte muss einen solchen Schein einlösen. Ebenso werden die qm in Wohnungen pro Person überprüft, denn wer mehr als 40 qm zur Verfügung hat - ein deutscher Schäferhund hat laut §6 mindestens 10 qm zum Auslauf - der muss in den Wintermonaten einen Asylbewerber in „seinen vier Wänden“ aufnehmen! Grüne Politiker möchten aber erreichen, dass Hanfpflanzen und Yuccapalmen als Ersatzperson in diesem Verfahren angerechnet werden! Und siehe da, der Markt für diese Gewächse ist seitdem fast leer gefegt!
„Ja, wat den Eenen sin Uhl, is den Annern sin Nachtigall!“
In diesem Sinne bleiben Sie neugierig!
Ihr Reztilup

38. Woche

Willkommen beim Turmbau zu Babel!

Ja, um in Deutschland einen Führerschein zu erwerben, braucht man der deutschen Sprache nicht mächtig zu sein. Es gilt schon jetzt, dass man als „Nicht EU-Ausländer“ die Fragen ( 2500 Möglichkeiten) bei der schriftlichen Prüfung auf die entsprechende Sprache umschreiben lassen kann, eben die derer man gerade so mächtig ist! Außer Deutsch sind noch 11 weitere Sprachen, darunter Russisch, Rumänisch, Kroatisch und natürlich Türkisch. Um nun ein „Signal der Offenheit“ zu senden und um noch eventuelle Hürden für den Flüchtlingsstrom aus den Arabisch sprechenden Ländern zu beseitigen, hat die SPD-Bundestagsfraktion einen epochalen Einfall zum Besten gegeben! Wir können es gerade noch so erraten. Ja, nun soll die Führerscheinprüfung auch auf Arabisch abgelegt werden können. Das hat natürlich enorme Vorteile für die Regulierung des immer größeren Flüchtlingsstromes! So können noch nicht Asylberechtigte mal eben einen Führerschein machen, das ganze ohne irgendwelche Deutschkenntnisse, einfach toll! Deutsch ist ja sowiso eine aussterbende Sprache! So kommen sie von der Straße! Wie gut unterrichtete Kreise durchblicken lassen, sollen auch sämtliche Straßennamen in allen 13 Sprachen gut leserlich auf den Straßenschildern an den Straßen angebracht werden. So werden sich gleich alle Neuankömmlinge heimisch fühlen, denn jeder will doch wissen ob Araber oder Deutscher wo er gerade ist. Welchen Platz die Sprache auf der Liste einnimmt, Deutsch steht zurzeit noch an 1. Stelle, wird die jährliche Volkszählung ergeben. Der Bundestag muss ja wissen, für wen er neue Gesetze beschließen soll! Die korrekte Einhaltung dieser Platzierung kann von arbeitssuchenden Flüchtlingen ausgeführt werden, denn ein kurzer Lehrgang sollte jeden dazu befähigen! So könnte sich ein nicht beträchtlicher Teil von arbeitssuchenden Asylanten durch diese zielsichere Beschäftigung gleich richtig einbringen. Ein kleiner Schritt, aber auch die kleinste Geste zählt!
Es ist richtig toll, wenn man sieht, wie sich alles zum Guten wendet. Wie sagte doch gleich unsere Bundeskanzlerin: „Wir schaffen das!“
Ja, es wird wieder hell in Deutschland.
Bleiben Sie neugierig.
Ihr Reztilup.

37. Woche

"Haste mal `n Joint?"

Ja, so ist das Selbstversorgerleben: „Nie mehr ohne Tüte!“ Wir reden hier nicht von einer Eis -,Lümmel- oder Einkaufstüte - ganz zu schweigen von einem "Süssmuth-Tütchen"- nein, die Rede ist von der Haschtüte! Wir gehen wundervollen Zeiten entgegen, wenn in dieser Frage die Drogenbeauftragte Mortler den Konsum von Cannabis zur Therapie zulassen will! Natürlich nur für schwer kranke Schmerzpatienten, denn eine generelle Freigabe lehnt sie ab! Schön und gut, aber wer soll das überprüfen? Wenn man etwa Claudia Roth hört, wie sie sich vollmundig äußert:

„Wenn sich Cem Özdemir als anständiger deutscher Staatsbürger mit einer Hanfpflanze zeigt, dann zeigt das auch, dass Cannabis eine gesellschaftliche Realität ist!“

Anscheinend muss man Cannabis anbauen, wenn man zur etablierten Gesellschaft gehören will, könnte man hier meinen. Fakt ist, dass in Deutschland der Besitz von Haschisch kriminalisiert wird! Alkohol dagegen steigert die Lebensfreude, wobei alljährlich ca. 75 000 Alkoholtote gerne verschwiegen werden – übrigens, bei Cannabiskonsum sind es geschätzte zwei, weltweit!
Alkohol wird jetzt schon als Arzneimittel angeboten, wieso nicht auch Cannabis?
„Alkohol hui, Haschisch pfui!“ Ich meine, erst die Dosis macht das Gift! Außerdem macht der Anbau das allgemeine Klima im Winter erträglicher! Wenn dann überall die Cannabisplantagen aus dem Boden sprießen, wird es schön mollig warm, denn diese Pflänzchen brauchen viel Wärme! Und dafür wird der geneigte Verbraucher dann sorgen! Ist es nicht schön, wenn morgens das Eiskratzen ausfällt oder der Sitz schon angewärmt ist? Richtig, dass kann auch eine Standheizung erzeugen, aber nicht so preiswert! So kann man die Heizkosten auf viele starke Schultern verteilen! Auch könnten Windkraftanlagen eingespart werden! Das nenne ich Gemeinwohl! Im Sommer werden dann die sogenanten Wärmespeicher eingesetzt! Ach, es wird wunderbar!
Bleiben Sie neugierig!
Ihr Reztilup.

36. Woche

Rauchen für Deutschland.

Ich wusste es doch schon immer: „Der gemeine Raucher ist der sozialverträgliche Bürger!“ Das haben, Gott habe sie selig, zwei Wirtschaftswissenschaftler, wer auch sonst, vom Karlsruher Institut für Technologie in einer Untersuchung mehr oder weniger bewiesen! Wollen wir mal sehen, was die beiden Tausendsassas Florian Steidel und Berthold Wigger als Heilsbringer des Tabakgottes so mal eben auf den Tisch des Hauses legen! Sie haben sich mit den Nettokosten und Ersparnissen beschäftigt, die der Zigarettenkonsum in Deutschland verursacht, welches schon mal sehr löblich ist! Das verblüffende Ergebnis: „Raucher entlasten die Sozialversicherten und Steuerzahler in Deutschland!“ Das ist natürlich mal „ein Wort zum Sonntag“! Aber lassen wir die nackten Zahlen sprechen! Es wird angenommen, dass laut einer Modellrechnung des Jahres 2011, der Mensch höchstens 89 Lenze alt werden kann. Einer Untersuchung zufolge sterben Raucher 12 Jahre früher als lebenslange Nichtraucher und Raucherinnen 11 Lebensjahre früher. Durch diesen Zigarettenkonsum hat der Staat Einnahmen von ca. 14 Milliarden Euro im Jahr. Wenn wir nun die reinen Nettokosten vergleichen, kommen wir auf folgende Ergebnisse. Sogenannte externe Nettokosten der medizinischen Behandlungen schlagen mit 65 Milliarden Euro zu Buche. Dazu für Erwerbsminderungsrenten ca. 18,5 Milliarden und 6,8 Milliarden für dienstunfähige Beamte, wie auch immer! Renten für verwitwete Partner verursachen ca. 67,1 Milliarden, gegenüber Einsparungen von 158,4 Milliarden Euro der Rentenkassen sowie 35,5 Milliarden Euro von nicht ausgezahlten Pensionen! Das heißt also, dass unterm Strich die reale Gesellschaft um 36,4 Milliarden Euro günstiger ist, als eine die nur aus Nichtraucher besteht! Dazu kommen die Tabaksteuereinnahmen, welche sich auf 375,7 Milliarden Euro beziffern, die die Raucher laut Modell Zeit ihres Lebens zahlen! Das ist dann wohl ein kräftiger Zug aus der Zigarre! Das heißt also für den gemeinen Bürger dieser Republik: wir müssen zu unserem Wohle, ich meine natürlich dem Finanzellen, jedem noch so unscheinbarem Quarzer, sein Laster fördern und wohlwollend begleiten bis zum Exzess! Rauchen überall, an allen Orten und in allen Situationen, das ist das neue Motto für unser aller Wohlergehen! Da bekommt die Zigarette danach eine ganz andere Bedeutung! Besonders starke Raucher, erkennbar an der leicht grauen Nase, können laut Regierung mit Steuerersparnissen rechnen. Ja, dieses wird den Konsum noch weiter anfeuern - im wahrsten Sinne des Wortes! Wenn sich dann der Nebel verzogen hat, die "Nasenbleichen" und "Zauberberge" voll sind, werden die Rauchlosen sehen, was sie verpasst haben und verzweifelt Dauerlutscher verköstigen, was eine Ironie! In diesem Sinne bleiben Sie neugierig!

Ihr Reztilup.

35. Woche

Ein Beutel Buntes.

In diesen dunklen Zeiten, welche jetzt laut des Bundespräsidenten in manchen Teilen des Landes angebrochen sind , freut es ungemein, dass doch noch Lichtblicke in diesem unserem Lande zu erhaschen sind! Da wären zum Beispiel die sogenannten „ Willkommenstaschen“des Bonifatiuswerkes in Berlin. Eine epochale Idee der Herz - Jesu – Gemeinde, Beutel aus 100% Jute, natürlich auf etliche Schadstoffe überprüft, made in Pakistan und mit dem Wort „Willkommen“ in acht Sprachen bedruckt, auszuteilen. Diesmal sind die Taschen „Flüchtlinge“ im Angebot. Diese „Willkommenstaschen“ sind in den Ausführungen : für Neugeborene, für Schulanfänger, für Firmlinge und für Rentner bereits aufgelegt worden. Da fehlte zur Abrundung natürlich: für Flüchtlinge! Aber was ist in diesen hellen Beuteln zu finden? Da wäre als erstes das Neue Testament, eine Einheitsübersetzung der katholischen Messordnung,ebenso einen Rosenkranz sowie eine Broschüre mit dem Titel: „So feiern wir gemeinsam die Heilige Messe“. Fehlen darf natürlich nicht ein kleiner hölzerner Ichthyologe-Fisch - Symbol für das Christentum – und last but not least, ein kleiner Zollstock! Also, so meine ich, eine Tasche mit Mitbringseln für katholische Missionare auf Reisen in Gegenden mit vielen Heiden. Mich würde interessieren, was Iraker oder Syrer denken, wenn ihnen die Tasche überreicht wird. Was sollen diese Flüchtlinge mit dem Neuen Testament oder mit einem Zollstock, welches wohl das einzige praktische Geschenk in dieser Ansammlung ist? Zum Ausmessen der Fluchtstrecke oder Berechnen der Flüchtlingsunterkunft ist diese Morgengabe wohl nicht geeignet. Wie ich erfahre habe , waren diese Taschen wohl hauptsächlich für Zuwanderer aus Polen bestimmt, was manches entschuldigt. Auf jeden Fall werden eintausend Willkommenstaschen auf den Markt geworfen, welche natürlich auch völlig frei bestückt werden könnten, wie ein Sprecher des Bonifatiuswerkes zu berichten wusste. Ob man diese Tasche auch mit dem Koran anstatt einer Bibel bestücken könnte, wurde mit der Aussage beantwortet: „Das würde man nicht tun, aber man kann die Bibel ja `raus nehmen.“
Ja, das ist reine Willkommenskultur, nur sollte man an die alte Müllerweisheit denken, welche lautet: „Allzu viel zerreißt den Sack!“
In diesem Sinne, bleiben Sie neugierig.
Ihr Reztilup

34. Woche

“Sweetest Day“oder :„Wenn Addyi kömmt“!

Bald ist es wieder so weit, denn der „Sweetest Day“fällt dieses Jahr auf den 17. Oktober! Ich weiß es noch aus eigener Erfahrung, denn dann beschenkt man sich, leider nur in einigen Bundesstaaten, traditionell mit Leckereien. Seit vergangener Woche aber, man sehe und staune, kann man diese Süßigkeiten mit dem Bonbon „Addyi“ oder besser bekannt als“Pink Viagra“ ergänzen! Was ist geschehen?fragt sich der geneigte Leser. Just in der letzten Woche wurde die Zulassung für das Medikament in den Vereinigten Staaten erteilt! Also kommt diese „Lustpille“ Samstag den 17. Oktober, ein toller Marketing-Trick, an diesem mit Herzchen inszenierten Feiertag mit 100 Milligramm des Wirkstoffs Flibanserin auf den so zuckersüßen Markt. Dieses hätten sich die Süßwarenhändler, welche diesen Tag ehemals eingeführt hatten, wohl so auch nicht gedacht. So weit, so schön! Kommen wir nun doch mal zur Vorgeschichte dieser atemberaubenden Bereicherung der menschlichen sexuellen Befriedigung. Vor ca. zwanzig Jahren operierten Forscher von Boehringer Ingelheim am Standort Mailand in ersten Tierexperimenten mit der Substanz BIMT17. Daraus wurde Flibanserin, welches ursprünglich gegen Depressionen eingesetzt werden sollte, aber hier wohl nicht so recht überzeugte! Aber stattdessen beschrieben weibliche Versuchspersonen eine verstärkte Libido als Nebenwirkung bei der Einname dieser Substanz! Nun hatten die Forscher, natürlich auch die Inhaber Blut geleckt, denn es ging um einen profitablen Markt! Namen wie Daisy, Sunflower, Begonia und Violet machten jetzt die Runde! Alles Namen für Studien wobei Flibanserin an Tausenden von Probandinnen getestet wurde! Endlich konnte „hypoactive sexual desire disorder“, auf gut Deutsch: sexuelle Unlust bei Frauen behandelt werden! Es ergab sich, dann - wenn die Frau täglich einen „Addyi“ zu sich nahm - sich ihr Liebesglück um einen Sexualakt pro Monat erhöhte! Aber Boehringer Ingelheim scheiterte 2010 den Wirkstoff mit der Summenformel C20H21F3N4O als Mittel zur Steigerung weiblicher Lust zuzulassen! Die männliche Welt stöhnte auf, ob traurig oder freudig, wer wird es ergründen? Aber Sprout Phamaceuticals wird am „Sweetest Day“alle unsere Träume erfüllen - oder? Ich sehe schon wie Heerscharen die Apotheken stürmen - erstmals in Amerika - und sich kistenweise mit dieser „Wunderdroge“ eindecken! Wenn sich dann „Viagra“ und „Addyi“ treffen, ja dann wird es kein Halten mehr geben! Alle unsere Bevölkerungs-Probleme wären im wahrsten Sinn wie „weggeblasen“! Wer sich diesem Szenario hingibt und allen Sicherheitshinweisen folgt und Nebenwirkungen erduldet, (kein Alkohol und Grapefruitsaft, sowie Schwindel, Erschöpfung und Schläfrigkeit ) um seine sexuelle Not zu mindern, der hat mehr als nur Respekt verdient! Und das für 45 Sekunden im Durchschnitt, man gönnt sich ja sonst nichts!
Bleiben Sie neugierig.
Ihr Reztilup

33. Woche 2015

„1-2-3 wer hat den Dieb?“

Das waren noch Zeiten, als Herr Jäger in NRW postulierte, dass die Doppelstrategien von Strafverfolgung und Prävention im Lande voll durchgeschlagen haben! Waren nun alle Langfinger und Beutelschneider in Ketten vor dem Düsseldorfer Landtag aufgereiht oder konnten alle Polizisten in den Fußballstadien nun endlich ihrem viel geliebten Fußballspiel frönen? Mitnichten, alles nur Pulverdampf! Heute werden in NRW nur 15,4 % aller Einbrüche aufgeklärt! Aber da stehen wir in NRW noch nicht mal am schlechtesten da, denn in Bremen sind es nur 6,9% die aufgeklärt werden. In Thüringen kann man zurzeit feststellen, dass viele Gruppierungen des Einbruchsgewerbes das Land verlassen, denn hier schreckt eine Aufklärungsrate von 50,9 % etwas ab! Aber was ist zu tun, um dieses Dilemma zu beheben! Da gibt es schon einige vielversprechende Ansätze! Da wäre z.B. das Angebot der hiesigen Tierparks, welche für kleines Geld, Insassen ihrer Gehege nachts ausleihen! Ich denke da an “Schnappi“, das kleine Leistenkrokodil (Crocodylus porosus) oder “Pomi“ der kleine Puma (Puma concolor) aus Südamerika! So entsteht der viel gelobte und beschriebene “Erlebniseinbruch“! Vorteile liegen hier regelrecht auf der Hand! Der geneigte Einbrecher lernt fremde Tiere kennen, wird sportlich gefordert und manches Tier bekommt noch ein “Leckerli“ für diesen selbstlosen Einsatz! Nichtsdestoweniger trotz können so ganze Polizeieinheiten nur für den “Fußballdienst“ abgestellt werden! Diese Sondereinheiten sind ganz leicht an dem kleinen Fußballabzeichen über der linken Brusttasche zu erkennen! Außerdem wird das mehr erreichen, als der Aktionstag “Riegel“, der im Jahre 2013 so gelobt wurde! Hier wurden zwar 61 Haftbefehle vollstreckt, aber man sehe und staune: Darunter war nur ein Einbrecher! Der Arbeitstitel dieser Aktion steht noch nicht fest, denn man schwankt noch zwischen “Sommergewitter“ oder “Rumpelstilzchen“, wobei die letztere Titulierung wohl auf das fehlende Bein zurückzuführen ist! Wenn das alles aber doch nicht klappt, könnte man sich auf die bald eingeführte Anti-Stress-Verordnung von Andrea Nahles Zukunftsprojekt berufen! Bis dahin könnte man langsam bis zehn zählen, klappt immer!
Bleiben Sie neugierig.
Ihr Reztilup

32. Woche

" Buzzfeed oder was?“

„Ja wo summen Sie denn?“, könnte man sagen, wenn man an das Unterhaltungsportal denkt, welches jetzt auch seit den vergangenen Monaten unter http://www.buzzfeed.com/ auf jedem internettauglichen Computer oder Smartphone erreichbar ist. Der geneigte Leser möchte als Erstes wissen: „Was bedeutet eigentlich das Wort „Buzzfeed“?
Buzz bedeutet frei übersetzt etwa so viel wie summen oder schwirren, kann aber auch mit Gerücht oder Geflüster ins Deutsche übersetzt werden. Also auf gut Deutsch; eine Mund-zu-Mund Kommunikation oder auch Mund zu Mund Beatmung! Feed kann man mit „Einspeisung“ oder „Zufuhr“ übersetzen, nicht zu verwechseln mit „Feed“ einen australischem Thriller von Brett Leonard aus dem Jahr 2005! (Es darf gezittert werden) Buzzfeed ist also nichts anderes als die herumschwirrenden Gerüchte und Geschichtchen auf einem Internetportal zu sammeln, nicht mehr und auch nicht weniger!Ich würde es auch noch als eine Art des "Viralmarketings“ bezeichnen, aber das ist eine andere interessante Geschichte, welche ich in der nächsten Zeit, nicht nur hier, zum Besten geben werde!
Gegründet wurde Buzzfeed im Jahre 2006 von Jonah Peretti und präsentierte in seiner Anfangszeit fast ausschließlich unterhaltende, schnell konsumierbare Inhalte. Typisch dafür waren Katzenvideos. Heute kann man hier 28 Gründe erfahren, warum du nie nach Afrika reisen solltest, obwohl da ja jetzt neuerdings reichlich Platz geworden ist und sich an 37 Hunde, die so müde sind wie du ergötzen. Man kann aber auch 19 Tipps erfahren, wie du dir am Flughafen die Zeit vertreiben kannst, wobei das Genießen des Ausblicks der Wartehalle und der des Klos wohl der uncoolste ist! Oder mach doch einen Sprachtest und erfahre, ob du “Pott“ sprichst! Hier ist fast alles möglich! Hier wird sogar ergründet, welche 43 praktischen Sachen du wirklich in Deiner Küche brauchst! Das müsste es doch auch für unseren Bundestag geben oder? Wer sich politisch weiterbilden will, der kann 11 bedeutenden Politikern beim Ping- Pong zusehen. Darunter Barack Obama und David Cameron sowie Wladimir Putin und Nicolas Sarkozy. Angela Merkel konnte ich nicht erspähen, sie ist wohl gerade im Lande am Herumschwirren! Der Knaller im Augenblick: 21 Vorteile, wenn du zweisprachig bist! Wooowwwww, da wird man ganz schnell LOL, das muss man sich unbedingt ansehen!
In diesem Sinne bleiben Sie neugierig!

Ihr Reztilup

31. Woche

„Kommt eine Drohne geflogen, ……..“

„Setzt sich nieder auf meinem Hut, hat eine Kamera im Schnabel, von dem Spanner ein Gruß!“Ja, das ist aus dem niederösterreichischem Liebeslied geworden, eine Beschreibung einer neuen Zeiterscheinung! Es gibt sie in groß, klein, dick oder auch grazil luftig und farblich in allen Farben des Regenbogens, aber am Schlimmsten schlägt dieser Grund ins Kontor: „Sie trudeln oder fliegen in Massen!“ Alfred Hitchcock`s “Vögel“ von 1963 werden bald nur noch ein Abklatsch des Horrors sein, wenn sich der Himmel mit Schwärmen von Drohnen verdunkelt! Fragen wir uns doch erst mal ganz dumm, was ist überhaupt eine Drohne? Das Wort Drohne kommt, wie heute fast jeder weiß, aus indogermanisch dhren ‚und bedeutet so viel wie “brummen“ oder auch “dröhnen“! Beweis sind hierfür die männliche Honigbiene, Hummel, Wespe oder Hornisse der gepflegten Sommerwiese! Heutzutage wird dieser Begriff auch auf unbemannte Fahrzeuge oder ferngesteuertes Gerät, fliegend oder fahrend, angewandt. Personenschützer besuchen schon in Massen die sogenannten “Drohnen War-Days “ Seminare. Es war schon eine Augenweide wie die Personenschützer von Angela Merkel glotzten, als eine Drohne auf das Rednerpult zu trudelte und sich kurz davor in den Asphalt bohrte! Eine Sendung von "Amazon", wie kurzzeitig von den Bodyguards angenommen, konnte es wohl nicht gewesen sein! Um all diesem einen Riegel vorzusetzen, erfand ein deutscher Tüftler, der sogenannte Daniel Düsentrieb aus Kassel, eine Art Firewall für unbemannte Flugobjekte, das System “Dedrone“! Um es weltweit zu vermarkten, Drohnen fliegen ja überall, wird Drohne im leicht verständlichen Englisch postuliert, also Drone! Mit diesem Firewall könnte das Einfliegen des täglichen Drogenbedarfs in Gefängnissen behindert werden oder sogar Sänger, wie Enrique Iglesias, vor Rotoren einer Drohne gewarnt werden! Das System “ Dedrone“ beruht auf dem Erkennen des Sounds, es gibt jetzt schon über 50 typische Klangprofile, einer Drohne. Wenn der Detektor ein Flugobjekt anzeigt, können Gegenmaßnahmen eingeleitet werden. Man denkt da an automatisch herunterfahrende Jalousien, Wasserwerfer, Kunstnebel oder in ganz heiklen Angelegenheiten an ein gepflegtes jagdliches “Trap“! (Tontaubenschießen) Pro Anlage wird mit einem Salär von etwa 8000 Euro gerechnet! Man gönnt sich ja sonst nichts! Jetzt muss ich aber Schluss machen, ich glaube es brummt vor meinem Fenster!
Bleiben Sie neugierig.
Ihr Reztilup

30. Woche 2015

„Good morning Kepler-452B“

Nun haben wir endlich einen adäquaten Nachbarn in unserem Universum! Zwar meinen Neunmalkluge, dass diese Bilder, welche uns so überraschend neulich erreichten, schon 1400 Jahre alt und daher schon reichlich verstaubt seien! Wenn man aber dieses mit einigen Ideen unserer Volksvertreter vergleicht, sind solche Daten eine frische Morgenbrise! Wahr ist auch, dass Kepler-452B schon einige Jahre auf dem Buckel hat, nämlich so etwa sechs Milliarden Lenze, da können wir uns noch so manche Merkel Regierungen leisten! Auch sind 26 Millionen Jahre Anreisezeit kein Morgenspaziergang, doch die BRD wurde ja auch nicht an einem Tag errichtet! Die doppelte Gravitationskraft wäre für uns, sagen wir mal nur ein Klacks, siehe z.B. die Standfestigkeit eines gewissen Sepp Blatter! Auf der absoluten Positivseite der existenziellen Parameter ist der längere Sommer zu vermerken, denn ein Jahr dauert dort 385 Tage - Terraner was willst du mehr! Dass eine doppelte Planetenbürgerschaft per Gesetz eingeführt wird, ganz Eilige sollten sich jetzt schon mal beim Amt einschreiben lassen, ist unausweichlich! Da die Keplerraner schon einige Jahre mehr Politikerfahrung aufzuweisen haben, sind sie gefragte Berater für unsere Probleme! Was würde ein Keplerpolitiker zu unseren Europroblemen sagen oder welchen Volksvertreter würden sie in das Sternbild des Schwan schießen? Fragen über Fragen! Sagen wir also nicht Good night Kepler-452B wegen des hohen Alters , sondern: „Good morning Kepler-452B!
Wahrscheinlich beobachten uns die Keplerraner schon seit dem Proterozoikum und haben Wetten auf manche Begebenheiten abgegeben. Vermutlich heißt es hier wie im ganzen Universum : „Wo zwei wetten, muss einer verlieren!“
Bleiben Sie neugierig.
Ihr Reztilup

29. Woche

„Wenn die NSA drei mal klingelt!“

Es summt und schwirrt wie in einem Bienenschwarm, denn im Bundestag sind alte Zeiten angebrochen! Ja, Sie haben richtig gelesen! Alte Zeiten, nicht neue Zeiten, denn die NSA (National Security Agency ) und nicht nur sie, hat sich die Ehre gegeben, so meint man, ein wenig den Bundestagsabgeordneten über die Schulter zu schauen. Das kann und will man nicht kampflos hinnehmen! Also hat Generalbundesanwalt Harald Range mit einer wirklich einmaligen cleveren Gegenaktion geantwortet! Alle Computer werden nur noch mit dem Betriebssystem Windows 95 betrieben, denn die alten Systeme sind schwieriger anzugreifen. Damit rechnet der böse Feind natürlich nicht. Außerdem dürfen im Bundestag keine Handys mehr für hoheitliche Maßnamen benutzt werden! Hierfür werden ca. 250 abhörsichere Telefonzellen in der Lobby des Bundestages bereitgestellt! Kleiner Nebeneffekt: „Kein Abgeordneter wird durch das Simsen und Gedaddel des Nebenmannes gestört und ist mit allen Sinnen bei der Sache!“Aber nicht genug mit den Sicherheitsmaßnamen unserer Volksvertreter und Volksvertreterinen! Im Bundeskanzleramt wird ein Taubenschlag errichtet, den haben wir zwar jetzt schon, aber nicht für das geliebte Federvieh! Was die Brieftaube im erste Weltkrieg geleistet hat, wir sind ja im Augenblick in einem sogenannten Nachrichtenkrieg, kann hier und heute noch mal reaktiviert werden! Ebenso werden die Volksvertreter mit sogenannten Wegwerfhandys ausgerüstet! Diese vernichten sich selbstständig nach jedem Anruf nach dem Motto. „Kobra, übernehmen Sie!“ Unser Generalbundesanwalt hat früher als junger Spunt oft diese Serie in sich hineingezogen. Außerdem werden durch die Produktion dieser Handys, man rechnet pro Auslandreise mit ca. 100 Stück, die Industrie angekurbelt und das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Deutschland gesteigert.
Es ist wirklich eine Freude, wenn man sieht, wie selbst solche schwierigen Anheimstellungen, zur Verbesserung der Lebensumstände des gemeinen Volkes führen. Ja, wir haben diese Regierung wirklich verdient!
Bleiben Sie neugierig.
Ihr Reztilup.

28.Woche 2015

World of Grexit

Wundervolle Zeiten, oder sagen wir mal, moderne Zeiten sind für den geneigten Steuerzahler angebrochen. Manche fühlen sich wie Charlie, der Tramp, der in einer Fabrik am Fließband schuftet und trotzdem nicht weiß, warum. Allein schon die verschiedenen Arten des Grexits lassen uns ins Grübeln kommen. Da wäre zum Beispiel der ungewollte-, der zeitliche-, fast- und der Viertel vor zwölfte- Grexit! Auch sollte man den Adventure-Grexit nicht unterschlagen! Es ist immer wieder ein Erlebnis, wenn Heerscharen von Griechen fast aller Couleur sämtliche Geldautomaten abklappern, um zu ergründen, wo der letzte Euro zu ergattern ist! Erinnert mich irgendwie an das alte Kinderspiel: Reise nach Jerusalem, ich meine nach dem Euro! Auch die Reisebranche profitiert von der entstandenen Lage. Da fast alle verfügbaren Euros nicht mehr auf der Bank zu finden sind , sondern bei den Griechen unterm Kopfkissen, reisen aus aller Welt entsprechend ausgebildete Personen in das Land, um bei den Griechen die Betten zu machen! Der Lohn für diese Tätigkeit wird sofort an Ort und Stelle beglichen! Eine absolute Win-Win-Situation! Auch wird von der Spiele- produzierenden Industrie manche Neuheit auf den Markt geworfen! Ich denke da an den viel gelobten Adventurekracher: „Schäuble pass auf!“ Nicht zu vergessen „Grexitpoly“, das Spiel für den gepflegten Feierabend! Ich frage mich wirklich, worüber sprechen die Politiker, wenn alles vorbei ist! Aber da gibt es die alte Politikerweisheit: „Ich denke niemals an die Zukunft. Sie kommt früh genug!“
Albert Einstein lässt grüßen.
Bleiben Sie neugierig.
Ihr Reztilup

27. Woche 2015

„Tsinocchio und die Wilde dreizehn."

Es geschah zu der Zeit, als am fünften Parteitag des Synaspismos, also im Februar 2008, Alexis Tsipras zum Vorsitzenden der Partei gewählt wurde. Er fiel damals schon durch populistische Äußerungen, welche er bei den Parlamentswahlen 2009 zum Besten gab, unschön auf! Wegen seiner roten Gesinnung wurde er auch „Mastora to Kerasi“ genannt, was frei übersetzt „Meister Kirsche“ heißt. Kritiker nannten ihn aber schon vorausschauend „Tsinocchio“, welches auf den Roman „Pinocchio“zurückzuführen ist! Das Wortspiel „Pinocchio“ setzt sich aus pinco (Dummkopf) und occhio (Auge) zusammen, was man mit Holzauge oder Dummköpfchen übersetzen könnte! Aber er war für Größeres bestimmt, denn am 11. Februar 2015 wurde er mit 162 Stimmen zum Ministerpräsidenten berufen. Er war nun fast im Zenit seiner Macht, obwohl ihn ein kleines Handicap behinderte. Immer wenn er von der Allmacht seiner Partei sprach, wurde seine Nase länger! Je doller er es trieb, um so wuchtiger spross sie aus dem Gesicht! Aus diesem Grunde wurden schon die Abstände der Sitzreihen im griechischen Parlament vergrößert, denn nichts stört mehr bei hitzigen Debatten als eine lange Nase zwischen den Parlamentariern! Um dennoch effektiv zu regieren, hat Tsinocchio sich zwei Gesellen, il Gatto e la Volpe, zur Unterstützung gegönnt. Wir sprechen da von Yanis Varoufakis dem Fuchs und Panagiotis „Panos“ Kammenos dem Kätzchen. Wir dürfen gespannt sein, wie dieses kleine Puppenspiel für das griechische Volk ausgeht! Dazu fallen mir ad hoc zwei alte griechische Redewendungen ein: „Die Lösung finden wir unterwegs!“ und „Die Lösung finden wir bei der Obduktion!“
Bleiben Sie neugierig!
Ihr Reztilup.

26. Woche 2015

" So dumm und Gomorrha."

Jeder oder sagen wir mal besser, fast Jeder kennt den Romanepos von
Marcel Proust : Auf der Suche nach der verlorenen Zeit. Hier wird “Gomorra“ als Inbegriff von weiblicher Homosexualität interpretiert, analog zu “Sodom“ als männliche Homosexualität. Diese zwei Städtenamen, welche der „Sünde anheimgefallen waren, sind Gegenstand einer Erzählung des alten Testaments.
So schön oder auch so gut. Aber als der Supreme Court am 26. Juni in Washington die Homosexuellenehe legalisierte, übrigens nach jahrelanger Drückebergerei, war Holland, ich meine natürlich Amerika in Not! Was muss ein Glaubensüberzeugter empfunden haben, als Obama von einem Sieg für „unsere lesbischen, schwulen, bisexuellen und Transgender-Brüder und –Schwestern“ einen „Sieg für Amerika“ bejubelte? Und alles dieses durch eine Fünf zu Vier Stimmen Entscheidung, wobei ein Kennedy die entscheidende Stimme abgab! Betrachten wir mal die allgemeine Stimmungslage der Welt und fragen uns: „Wen stört es wirklich?“ Schauen wir mal auf Italien. Hier will man bis zur Sommerpause ein Gesetz durch den italienischen Senat bringen, das den Status schwuler und lesbischer Paare rechtlich regelt. Als Gegenreaktion erschienen mehrere hunderttausend Menschen am vergangenen Samstag, herangekarrt in 2000 Bussen, auf dem Platz vor der Lateranbasilika und demonstrierten dagegen! Da sieht nicht nur der Papst die Familie durch die „ Gender-Idelogie“ bedroht! In manchen Ländern werden dagegen sogenannte „Schwulenheiler“ verurteilt, siehe Bundesstaat New Jersey und in einigen geduldet, siehe Indien! „ Wat den Eenen sin Uhl, is den Annern sin Nachtigall!“
Kommen wir nun mal in unsere heimischen Gefilde. Seit der Volksabstimmung in Irland meinen einige frische Politiker ihren Senf noch dazugeben zu müssen. Da fordern die Piraten in Düsseldorf, wo auch nicht, das Eherecht für Dreierbeziehungen! Nach dem Motto: „Schwulenehe war gestern, polyamouröse Verantwortungsgemeinschaft ist heute!“ Das könnte man variieren, ob dreifach oder auch vierfach, Abwechslung ist hier das Motto! Ob Pferde oder Hunde einbezogen werden können, ja, das wird noch beraten! Gaius Caesar Augustus Germanicus, bekannt als Caligula, lässt grüßen! Für manche ist nun das Tragen von Trilby Hüten als Erkennungszeichen angesagt, frei nach dem Bühnenstück. Ich schlage vor, dass diese Herrschaften wirklich mal den Romanepos von
Marcel Proust : Auf der Suche nach der verlorenen Zeit- zur Brust nehmen sollten, und sich dann mal kalt zu duschen, um in die Wirklichkeit zurückzukommen!
In diesem Sinne.
,bleiben Sie neugierig,
Ihr Reztilup

25. Woche 2015

„Und täglich grüßt der Grexit!"

Grexit am Morgen und Grexident am Abend! Wobei Grexident keine Zahnpasta ist, sondern eine Anlehnung an das englische Wort „accident“, welches Unfall bedeutet. Aber irgendwie verkörpert es doch eine Art von Finanz Hygiene, wenn man oder auch Frau es rein nüchtern sieht! So möchte man es dem Bürger, sollte es geschehen, als einen ungeplanten Austritt Griechenlands verkaufen. Also sind schon, wie immer, gepflegte Rückzugsgefechte im Gange, um das eigene Gesicht zu wahren! Um sich nun auf dieses Ereignis vorzubereiten, gibt es verschiedene Möglichkeiten! Da wäre zum Beispiel die alte bewährte menschliche Art der Vernebelung. Da bringt doch der Tausendsassa Uwe Dahlhoff, bekannt durch seine Markennamen “Helmuts Birne“, oder auch “Erichs Rache“, den 16 % Likör „Grexit“ in aller Kürze auf den Markt. Natürlich ist dieser Name beim Deutschen Patent- und Markenamt geschützt worden, denn die alte Devise heißt nicht umsonst: „Allein trinken ist erst richtig geil!“ So kann man sich den Euroaustritt wahrlich Schöntrinken! Man kann natürlich auch, wie von Alexis Tsipras und Giannis Varoufakis postuliert, auf das angebliche Geburtsrecht der Griechen bestehen, welches besagt, das sie in der oberen Hälfte der europäischen Einkommensskala mitspielen. Man kann, wenn es möglich ist, auch eine Zeitmaschine besteigen und sich in das Jahr 2008 befördern lassen, wo die griechische Welt noch in Ordnung war! Das könnte man bei Bedarf dann jederzeit wiederholen, wenn die Schulden drücken! Oder wie wär` es mit einer Umtitulierung in den chinesischen Wert des “Renminbi“? Da dort auch rasante Kursbewegungen heutzutage en vogue sind, würde sich jeder Grieche heimisch fühlen! Bis dahin wird wohl die Sarotti - Taktik angewandt, um mit weiteren Notfallkrediten (Ela) den Laden über Wasser zu halten!
Nach der alten Volksweisheit: „Wo ein Grexit ist auch ein Ela!“
In diesem Sinne seien Sie neugierig,
Ihr Reztilup.

24. Woche 2015

"Schau`, was kommt von draußen rein, es wird doch nicht...........?"

„Es wird doch kein Trojaner sein?“ Es war wohl ein Erlebnis, als unser aller Bundestagsleader Norbert Lammert mit sorgenvoller Mine dem “Hohen Haus“ postulierte: „ Meine Damen und Herren, wir hatten einen Hackerangriff auf den Server des Bundestages!“ Das war schon deshalb etwas ungewöhnlich,da noch am 21. Mai in einem Rundschreiben an alle Fraktionen zu lesen war, dass keine Datenabflüsse nachweisbar seien!Dabei sollte man erstmal festhalten, das Hacken in der Computerszene eigentlich was Erstrebenswertes ist! Es bedeutet nichts anderes,als das mit Hilfe einer Programmiersprache eine schnelle Lösung für ein Problem gefunden wird!Wenn aber ein böser,aber wirklich ein ganz böser Hacker, sich in ein fremdes System einschleicht, um zum Beispiel dort einen Trojaner zu platzieren, dann nennen Experten das Cracker! Aber was bedeutet das nun für unsere Volksvertreter, die übrigens mit ihrem technischen Wissen wieder mal brillieren? Ist das nun schon der Ausruf eines Cyberkrieges? Jedenfalls kann ich mich an das Jahr 2011 erinnern,also da wo die Welt noch in Ordnung war, als die Piratenpartei schon einen "Nichtangriffspakt" im Netz vorschlug! Staaten sollten sich verpflichten,
keine Cyberangriffe zu starten. Also wer war der Böse, der nun die schöne neue Cyberwelt beschmutzt hat? War es der Russe, der Chinese oder vielleicht der Geheimdienst von Entenhausen? Dagobert Duck wollte schon immer wissen was Frau von der Leyen für Rüstungsaufträge zu vergeben hat! Die Duck`sche Motoren-Werke A. G. müssen auch leben! Damit mehr Sicherheit ins System kommt, sollen die Parlamentäre nun eine sogenannte „Hacker School“( wurde erst kürzlich in Hamburg gegründet) besuchen. Das macht Spaß, und vermittelt wissenswerte Plattitüden für die wissensdurstige Presse!So kommt wieder zusammen, was zusammengehört!Wenn sich nun demnächst Politiker, natürlich auch Politikerinnen, in der Lobby des Bundestages treffen, heißt es: „Heute schon gehackt?“Oder wenn es ganz cool sein soll: „Heute schon gecrackt?“ Dann wissen wir, wir sind in der Gegenwart angekommen!
In diesem Sinne bleiben Sie neugierig!
Ihr Reztilup

23. Woche 2015

"Achtundzwanzig kleine Negerlein schlachteten ein Schwein; Einer.............!"

Da haben wir sie nun : „Die Syriza-Wundertüte!“ Keiner weiss was drin ist, aber erwarten wir ein blaues Wunder? Schauen wir uns mal die geschätzten Aspiranten an. Da haben wir zunächst mal einen smarten, von „Charisma“ umhüllten Bauingenieur und Stadtplaner Tsipras. Sein Privatleben schottet der Vater zweier Kinder konsequent ab! Von seiner Partnerin Peristera Baziana, einer IT-Ingenieurin, ist auch wenig in den Medien zu lesen. Als Gegenpart steht unsere “Madame Curie“ für Ausstrahlungs Fragen. Kurz auch „Mutti“ tituliert! Ein Schwergewicht, wer will es bestreiten, in allen politischen Angelegenheiten, egal, wo auch immer! Es fehlt also nur noch ein belesener Vermittler zwischen den beiden Heißspornen! Da kommt Schulz & Schulz, ein gelernter Buchhändler, gerade recht um etwas Klarheit in den „Gordischen Knoten“ zu bringen. Laut Schulz zählt nur eine Frage, nämlich: „ Wie behandeln wir Alexis Tsipras? Als den Gottseibeiuns oder als einen Regierungschef wie jeden anderen auch?“ Der EU-Parlamentspräsident kennt Tsipras aus Gesprächen vor ca. drei Jahren,als dieser anscheinend , laut Schulz, noch keine Ahnung von der Funktionsweise der EU hatte! „Da sind wir aber dann recht neugierig, Herr Schulz, wie die Gespräche verlaufen werden!“ Es kann schnell passieren, dass die Griechen einfach in einen Euroaustritt hineinstolpern! Ein sogenannter “Exit by accident“! Dann wäre der „Grexit“ perfekt, denn nur auf Korinthen zu bauen, wäre keine Lösung! Auch einfach 100 Milliarden Euro selbst zu drucken, wie Rachal Makri drohte, ist wohl mehr Wunschdenken als Realität! Es ist wahrscheinlicher, dass Tsipras-Zielmarke einen Schuldenschnitt ( Haircut ) von 88% der Wirtschaftsleistung erzwingen will! Das wären ca. 170 Milliarden geschmeidige Euro! Sollte das ein allgemeines europäisches Modell werden, komme ich auf knapp 1,5 Billionen Euro, die abzuschreiben wären. Für das Geld, so meine ich, muss eine alte Frau viele Eier anmalen! Aber noch ist es nicht so weit, denn man möchte die Griechen - koste es was es wolle - jedenfalls laut Jean-Claude Juncker und “Mutti“ in der EU halten! Er spricht da von neuen Finanzierungsmöglichkeiten - er meint vielleicht die berüchtigten, sogenannten T-Bills!
Im schlimmsten Fall könnte es für Griechenland frei nach“ Europoly“ bedeuten:
„Gehen Sie auf Null (Wirtschaftsentwicklung) und ziehen kein Geld ein!“
(Hilfskredite des EFSF)

Nachtrag: Vor 107 Jahren flogen die Griechen schon mal wegen unlauterer Tricksereien aus einer Währungsunion, der “Lateinischen Münzunion“ des Kaisers Napoleon III. Sie druckten einfach mehr Papiergeld, welches nicht wie die Anzahl der Münzen geregelt war!

Komisch, irgendwie erinnert mich das an einen gewissen Herrn Mario Draghi, den Erfinder der wunderbaren Geldvermehrung!

Bald wir man auf allen Straßen der EU folgenden Kinderreim hören:

Achtundzwanzig kleine Negerlein schlachteten ein Schwein; einer bläst die Backen auf, da war Tsipras` raus.
Siebenundzwanzig kleine Negerlein blähten nun den Haushalt auf; da war für Italien, Portugal, Irland, Zypern, Belgien und du, glaubst es kaum, selbst für Spanien der Ofen aus.
Einundzwanzig kleine Negerlein waren fast allein; da wollten nun die Briten nicht mehr, das war gar nicht fein.
Zwanzig kleine Negerlein bekamen sich nun in die Haare; das war wirklich nicht das Wahre.
Und die Moral von der Geschicht:“ „ Höre genau hin, wenn dir einer was verspricht!“
In diesem Sinne,
Bleiben Sie Neugierig.
Ihr Reztilup

22. Woche 2015

Hackordnung

„Der Mai ist gekommen, die Radler fahren raus!“ So klingt es wieder in Stadt und Land. Da wundert es nicht, dass klitze kleine Probleme zwischen den sportlichen Radlern und dem geneigten Fußvolk auftreten! Nicht zu vernachlässigen sind in dieser Dreier Beziehung die genervten Autofahrer. Fangen wir doch mal mit den Fußgängerzonen in den Städten an. Damit nicht alle aufgezählt werden, denn davon gibt es wohl eine ganze Reihe, nehmen wir mal Detmold ins Visier! Seniorenvereinigungen und kleinere Parteien sind für eine Beschränkung der Durchfahrtzeiten. So sollen die Zeiten von werktags 19 bis 11 Uhr auf nur noch 20 bis 8 Uhr beschränkt werden. Dagegen ist aber, wir können es erahnen, der Allgemeine Deutsche Fahrradclub der Stadt! Dort ist man für die Freigabe für das Radeln am Samstag und Sonntag mit allen seinen Nebenwirkungen! Dabei denkt der ADFC besonders an das Ansteuern von Eisdielen und anderen Lustbarkeiten! Ein rücksichtloser Radler, so begründet es der Club, ist noch nie in einer Fußgängerzonen gesichtet worden, denn dazu sind sie einfach viel zu schnell! Ich sehe schon, wie rasante Fahrer ihr Velo durch die Menschenmassen auf dem Marktplatz und Fußgängerzonen durchflügen! Das gibt Punkte für den “Fahrad-Härte-Pass“! Ab 20 angerempelten Fußgängern winkt die “Bronze-Ironman-Medaille“ für besondere Verdienste des Slalom-Sportes. Ab 200 Rempler winkt sogar die “Goldene Ironmanspange am Bande“ * und als Sahnestückchen einen mehrmonatigen Aufenthalt in der JVA! Gefährdete Senioren werden schon von Eishockeyvereinen angeworben, um die gut gepolsterten Trikots auszuführen! Das schützt und ist gleichzeitig eine geschätzte Werbefläche! Also eine reine “Win-Win“ Situation! Da jetzt das „Stadtradeln“ der letzte Schrei ist, kann das nur neue Impulse für die Wirtschaft geben! Neben tollen Preisen, die zu gewinnen sind, hat auch der ältere Bürger mit seinem Mitwirken an der Zukunft und Aufbau des Landes einen kleinen Anteil! Da kann man kleinere Blessuren schon verkraften! Wie ich hörte, gibt sogar die Lippische Landeskirche ihren Segen! Da kann jetzt aber gar nichts mehr schiefgehen! Vielleicht werden jetzt jeden Sonntag die Bicycle-Segnungen eingeführt! Das kann sehr beruhigen, wenn alle Fahrräder demnächst auf die Autostraßen müssen! Wie gut unterrichtete Kreise zu berichten wissen, werden alle 5 Kilometer sogenannte DRK-Erstversorgungstationen eingerichtet! Schöne Wirkungsstellen für unruhige Rentner! Wer jetzt noch unsicher ist, der sollte nachsehen unter www. fahrradfahrer- wat-nu.de!
In diesem Sinne.
Bleiben Sie neugierig.
Ihr Reztilup

* Beides auch als "Ironwoman" oder "Irongender"erhältlich!

21. Woche 2015

"Es ist so schön, Soldat zu sein!"

Seit einiger Zeit geht es einigen Bürgern dieses Staates ganz besonders gut! Sie werden gehegt und gepflegt, damit kein schnöder Gedanke die Lebensfreude dieser Bürgerinnen und Bürger trüben sollte! Ja, wir sinnieren hier über die Bürger in Uniform, wo jetzt auch der Helm einige Unkorrektheiten aufweise soll! Aber fangen wir mal von vorne an, also wirklich ganz von vorne!
"Es begab sich aber zu der Zeit, dass ein Gebot von “Dronen-Uschi“aus ging, dass alle wehrhaften Bürger bevorzugt versorgt werden sollten!"
Darum wurden erst mal die Lebensbedingungen total aufgewertet! Das fing an mit neuen Uniformen, natürlich von einem renommierten Modedesigner kreiert, bis zum gepflegten Wohnen in lauschiger Umgebung! Sämtliche Wohngelegenheiten wurden zu “First Class Herbergen“ aufgerüstet, jedenfalls schon mal bis 2040 in Aussicht gestellt! Natürlich wurde auch die Hard-Ware komplett auf eventuelle Risiken überprüft! Dabei wurden kleine Fehler bei den Standardwaffen G 36 und MG5 entdeckt. Ebenso wurden nebensächliche Ungereimtheiten bei dem noch nicht fliegendem Gerät, da wäre z.B. die A 400M das neue Lastentier der Luftwaffe erruiert. Kleine Abstürze durch eventuelle Software-Fehler werden kontinuierlich abgearbeitet!Dies alles damit diese “Wohlfühltruppe“ auch in ihren Einsätzen richtig strahlen kann! Doch nicht genug damit! Jetzt wird auch ein neuer Panzer kreiert, der “Super-Leo“! Er wird nicht nur schneller und besser ausgerüstet sein als jeder anderer Gefechtswagen auf dieser Welt, nein, er kann auch in verschiedenen Einrichtungsmöglichkeiten des Kampfraumes individuell bestellt werden! Er wird in den Ausführungen : Basic, Sport und Natur mit Sonderbemalung erhältlich sein. Eine Blümchen Bemalung im Gefechtsgetümmel kann die Nerven schon mal beruhigen! "Ein bisschen Farbe am richtigen Fleck, schon sind alle Kopfschmerzen weg! "So kann man auch mit kleinen Sachen , dem Soldaten eine Freude machen!
Ach, möge doch alles so einfach sein!
In diesem Sinne, bleiben Sie neugierig.
Ihr Reztilup.

20. Woche 2015

"Geuro war sein letztes Wort, dann....!"

Es ist immer wieder schön, wenn tolle Wortschöpfungen zum Thema Griechenland das Licht der Welt erblicken. Da können andere Länder natürlich nicht nachstehen! Wie wäre es da mit dem “Irexit“, oder vielleicht mit dem “Brexit“? Keine Angst, die gibt es schon längst! Was die Griechen können , dass können die Iren oder Briten schon lange! Aber jetzt wurde von den Griechen, von wem auch sonst, der“Geuro“ in Aussicht gestellt! Nicht zu verwechseln mit dem Teuro! Es handelt sich hier um eine sogenannte“ Parallelwährung“, wie es der geneigte ökonomische Untergangs-Reisende weiss! Wenn der Staat zum Beispiel 1.200 Euro ausbezahlen muss, aber nur für 800 Euro Devisen hat, dann wird der Rest von 400 Euro in sogenannten Schuldscheinen bezahlt! Diese nennen wir dann einfach “Geuro“! Dies ist ein kleiner Vorschlag vom ehemaligen Chefvolkswirt der Deutschen Bank Thomas Mayer. Da wir alle wissen, wie souverän die Banker dieses Institutes mit diesem Thema umgehen, ist Griechenland schon so gut wie gerettet! Natürlich werden flankierende Maßnahmen zum Gelingen dieser Aktion geschaltet! Es werden sogenannte Tsipras-shop gegründet, eine Abart der Intershop und HO-Läden einer untergegangenen Zeit. Dort werden solche “Geuros“ gerne angenommen, wenn der Bäcker an der Ecke abwinkt und verkündet:“ Heute kein “Geuro“ nur Euro!" Außerdem sollen die Öffnungszeiten der Banken verändert werden. Früher von 8 bis 14 Uhr, jetzt von 8 bis 8:30 Uhr! Der Rest der Tages-Zeit wird mit "Euro-Verstecken" ausgefüllt! Um dann den starken Abfluss der Bankeinlagen zu vermindern, sollen Ausreise Hemmnisse angewandt werden. Zwar wurde von der Regierung postuliert: „Keiner habe die Absicht eine Mauer zu errichten!“ Aber irgendwoher habe ich das schon mal gehört!
Wir werden sehen wohin das Ganze führt!
Darauf einen“ Feuro“!
Bleiben Sie neugierig!
Ihr Reztilup.

19. Woche 2015

Eine gerngehörte Durchsage „Auf Gleis 13 fährt der Sonderzug für Claus Weselsky ein!“

„Eine Insel mit zwei Gewerkschaften und viel Eisenbahnverkehr!“ Ja, das könnte auch Lummerland sein, aber es ist die BRD, wo der grobe Claus mit seinen 13 wilden Ideen, Streikführer der GDL (Gewerkschaft der Lokführer) mit dem großen Alexander der EVG (Eisenbahn und Verkehrsgesellschaft) gegen die Blechbüchsenarmee der DB des biederen Ulrich, die Klingen kreuzt! Erst waren es das leichte Florett, jetzt aber sind schwere Säbel angesagt! 109 Stunden (in Worten einhundertneun) Streik sind aufgerufen!Um Geld geht es eigentlich nebensächlich, nein, es geht um reine Macht!Da versucht eine relativ kleine Gewerkschaft ( GDL > ca. 34000 Mitglieder) einer anderen ( EVG > ca. 209000 Mitglieder) das Wasser abzugraben. Sie möchten nicht nur für die Lokführer einen Tarif aushandeln, nein die Zugbegleiter sollen auch noch vertreten werden! Man munkelt, später sollen auch die Taxifahrer, Fensterputzer, Hütchenspieler und Wurstverkäufer in und bei den Bahnhöfen dazukommen! Die Bahnpolizei ist auch schon in Verhandlungen! Wahrscheinlich soll sie den Schutz des groben Claus übernehmen. Für jeden Streiktag bekommt jedes Mitglied 50 Silberlinge Entschädigung! Bei ca. 4000 Streikenden wären das etwa 200000 Euro pro Tag. Die Streikkasse der GDL wird auf etwa 4 Millionen Euro geschätzt, also können wir mit 20 Tagen wohltuenden Müßigganges rechnen! Die an Bahntrassen wohnenden, lärmverwöhnten Anlieger haben schon Tränen in den Augen vor lauter Freude! Weselsky soll von ihnen zum Bundesverdienstkreuz am Bande vorgeschlagen werden! Nach dem “großen Streik“ der letzten acht Tage sollen für ihn noch größere Weihen anstehen! Nach dem “Claus -Weselsky-Blitz“ wird eine ganze Gleisstrecke in “CW-Gedächnisdamm“umfimiert!Die anstehenden Ehrungen sind nicht mehr aufzuhalten!Da freut es nochmehr, dass natürlich der Bundesverband der Gewerkschaften eventuelle Kapital- engpässe ausgleicht, welches dem geneigten Bahnfahrer noch mal etliche Tage Lauftrainig bescheren wird! Da kann man verstehen, dass Frau Mahlzahn, Bundesarbeitsministerin ihres Zeichens, mit der Gesetzeskeule wedelt! Hier zählt die alte Beamtenweisheit: „ Wer sich zuerst bewegt, hat verloren!“ Bald werden wir erleben, wie ein Scheinriese aussieht – spätestens dann, wenn alles darnieder liegt! Bleiben Sie neugierig!

Ihr Reztilup

18. Woche 2015

"Ja, wo isse denn?"

Ja, da ist sie wieder, die peinliche Situation! Man ist “nudeldickesatt“ und der Teller ist noch fast halb gefüllt! Da ist nun guter Rat teuer, denn man will ja nicht als Verschwender von Lebensmitteln dastehen - heutzutage fast ein Schimpfwort-, sondern als Vorzeigebürger für die Benachteiligten dieser Welt! Da erscheint nun unser mitfühlender oder sagen wir mitessender Landwirtschaftsminister Christian Schmidt auf der Lichtung des Mainstream unserer Zeit! Die Lösung für solche Fälle heißt: „Beste-Reste-Box“! ( BRB ) Toller Einfall! In den angelsächsischen Ländern schon lange als “Doggy-Bag“ bekannt, wie auch hier schon von allen angewandt, die Nicht-Verzehrtes mit nach Hause nehmen wollen! Aber ein Minister muss allemal befähigt sein, Altbekanntes als Neues zu verkaufen!So was nennt man in Marketing Kreisen auch: „Positives Nuding“! Also werden kurzer Hand 15 000 “Best-Reste-Boxen“ an Restaurants verschenkt, um damit dem mündigen Bürger zu zeigen, dass unser aller Landwirtschaftsminister immer an vorderster Stelle der Schönwetter Front mitmischt! Hoch lebe der “Leftovers Day“! Da der Minister weiß, wie empfindlich die Menschen sind wenn Vorschriften gemacht werden - man denke da an den “Veggie Day“ der Grünen – will er niemanden dazu zwingen, sondern mit einem “kleinen Schups“ in die richtige Richtung weisen! Laut Schmidt soll die BRB uns zu neuen Menschen erziehen! Demnächst werden Heerschaaren von Bürgern diese “Beste-Reste-Box“ stolz wie eine Monstranz vor sich hertragend die Restaurants verlassen, um zu zeigen: „Wir sind keine Verschwender!“
Das sind Gefühle, welche uns vor Ehrfurcht erzittern lassen! Ein Meilenstein von Bürgerpolitik!

Nachtrag: Am Ende der Konferenz konnte man noch einen halb vollen Teller der Pressereferentin erspähen. Für sie war dieses aber kein Grund, mal mit einer „Beste-Reste-Box“den Ort zu verlassen! War wohl nicht die passende Farbe zu ihrem Outfit! Deshalb gab es sofort ein Update! So wird demnächst die BRB in fünf verschieden Farben erhältlich sein: „Russisch Grün, Marsala, Kupferorange, Marrakesch-Braun und Lehm !“
Bleiben Sie neugierig,
Ihr Reztilup.

17.Woche 2015

"Oben ohne oder was?"

Wer kennt es nicht: „Es wird kühl im Bereich des Oberstübchens!“Da ist nun guter Rat teuer, denn so eine “Ersatzbehaarung“, im Volksmund auch “Fiffi“oder so ähnlich genannt, kostet etliche Euros! Wenn man dann schon den Zenit des Lebens überschritten hat, in unserem Falle stolze 76 Lenze, verweigert einem die Krankenkasse, Ausnahmen bei besonderen Fällen, die Kostenerstattung für das künstliche Haupthaar! Ja, wir männlichen Wesen werden schwer gebeutelt! Wir Männer haben den höheren Blutdruck, sterben wahrscheinlich früher und zu allem Überdruss bestraft uns die Natur dadurch, dass vielen von uns das geliebte Haupthaar frühzeitig ausfällt!
Höret die Geschichte von einem gewissen Kurt H. Es begann mit 50! Es fielen ihm nicht nur das Haupthaar aus, nein, sogar seine Barthaare verabschiedeten sich zusehends immer schneller! „Typisches Männerschicksal sollte man meinen!“Aber wenn man dann nach einem Vierteljahr praktisch “abgeleckt“ ist und sogar weder mit Augenbrauen noch Wimpern dasteht, ist man doch etwas verunsichert! Man spart zwar die allmorgendliche Rasur, aber der Zeitgewinn schlägt hier wohl wenig ins Gewicht! Der Mediziner spricht dann von einer “Alopecia areata universalis“. Eine Vollperücke war nun die erste Wahl! Nach einem ärztlichen Attest konnte er sich ca. alle drei Jahre, die normale Lebensdauer dieses Produktes, eine topaktuelle Vollperücke aus Kunsthaar zulegen! Diese wurde dann von der Krankenkasse mit zuletzt 350 Euro bezuschusst. Doch da auch Krankenkassen sparen möchten, weigerte sich die Kasse ab November 2011 ihren Teil zu erfüllen. Grund dieser Maßnahme: „Ab einem Alter von 70 Jahren braucht ein Mann kein Haupthaar mehr!“ Frauen haben da schon bessere Karten, denn die Haupthaare sind hier immer behandlungsbedürftig! Ob das verfassungswidrig ist? Wer weiß? Auf jeden Fall konnte ihm der dritte Senat des Bundessozialgerichtes keine adäquate Lösung anbieten! Mit kleinen Randbemerkungen: „Glatze ist doch sexy!“Oder:„ Ein schöner Hut kann auch nett sein!“wurde hier das Problem nicht gelöst! Lange Rede, kurzer Sinn: „Psychotherapie wegen psychischer Probleme bei Glatze ja, aber keine Perücke im fortgeschrittenen Alter!“ Eine Psychotherapie ist zwar teurer als eine Perücke, aber hier ging es wohl um Grundsächliches! Wie sagte doch so schön die Vertreterin der Krankenkasse: „ Auch wenn Männer meinen, ihnen würden „ ein paar Zentimeter Länge fehlen“,hätten sie Anspruch auf Psychotherapie, nicht aber auf die Erstattung der Kosten einer Penisverlängerung!“ Dem ist nicht mehr hinzuzufügen! Also: „Tritt näher ran, denn er ist kürzer als du denkst!“

In diesem Sinne, bleiben Sie neugierig!
Ihr Reztilup

16. Woche 2015

"Das Gurkendilemma!"

Da haben wir den Salat! Aus gut unterrichteten Kreisen, dazu gehört auch der Bauernverband, verlautete, dass Obst und Gemüse durch den Mindestlohn verteuert werden könnten! Wie der Präsident Joachim Rukwied unkte, wird mit einer Erhöhung der Produktionskosten bis zu 25 Prozent gerechnet. Da diese Kosten nur ein Teil des Verkaufspreises sind, wird der Verbraucher, wer`s glaubt, nur mit wenigen Cent mehr zur Kasse gebeten. Das aber führt dazu, dass die Bauern wohl auf den Mehrkosten sitzen bleiben! Im Augenblick gilt noch der reduzierte Mindestlohn, aber ab 2017 schlägt ein Mindestlohn von 9,10 Euro ins Kontor! Da ist dann guter Rat teuer, denn in Polen werden nur 2,50 Euro Lohn pro Stunde angerechnet! Damit dem mündigen Bürger nicht die Gurke im wahrsten Sinne des Wortes im Halse stecken bleibt, müssen Aktionen gestartet werden!
Lange Rede, kurzer Sinn: „In Deutschland darf die Gurke nicht zum Luxusartikel mutieren!“Wo kommen wir denn da hin, wenn z.B. ein Berber fragt:„Haste mal `ne Gurke?“ So weit soll es nicht kommen, dass eine neue Gurkenwährung eingeführt wird! Deshalb werden sogenannte “Gurken-Fahrten“ nach Polen organisiert! Je nach Mangel kann man sie dann in Spargel-,Sellerie oder Rettichfahrten umfirmieren! Ja, das ist der Königsweg um solche Erscheinungen zu bekämpfen! Dann kann man wieder aus voller Kehle singen: „Die ganze Welt ist wie verhext, Veronika, die Gurke wächst!“

In diesem Sinne,
bleiben Sie neugierig!
Ihr Reztilup

15. Woche 2015

"Gut, dass niemand weiß, dass ich von der Leyen heiß`!“(Nachschlag)

Man nennt sie Flinten-Uschi, Drohnen-Ursel oder ganz profan ; Mutter der Kompanie. Man weiß nicht, wie sich die ehrgeizige Ursula fühlte, als die Obermutti der Nation zu ihr per Tonaufzeichnung sprach: „Ursula, übernehmen Sie! Diese Aufzeichnung wird sich nach dem Abspielen selbstständig zerstören, deshalb hinterlassen Sie keine schriftlichen Notizen! Sollte das Unternehmen“ Eisener Besen“ scheitern, werden wir Sie nicht kennen!“ Da stand sie nun mit der etwas in die Jahre gekommenen Bundeswehr. Probleme, wo man hinsieht! Fangen wir bei dem noch fliegenden Gerät an. Da haben wir die Transall, welche schon seit 1968 mit einer Stückzahl von 110 Maschinen- einsatzbereit ca. 53 – für Transportfragen die erste Wahl ist! Ich weiß aus meiner Zeit noch, dass es vorne im Cockpit heiß und hinten im Heck arschkalt war! Aber das wird ja bald anders, es lockt die A 400M! Ein Womanizer in Vollendung!Zwar wird er erst mit fünfjähriger Verspätung geliefert ( kleine Motorschwierigkeiten ) und genau dann, wenn das Gros der Truppe aus Afghanistan abgezogen ist! Aber egal, für Ersatzteillieferungen für anderes militärische Gerät brauchen wir ja viel Ladekapazität!Wenn man den externen Mängelbericht liest- kostete schlappe 1,4 Millionen Euro- erspäht man: lose Nieten beim Eurofighter, klemmende Schleudersitze und flügellahme Hubschrauber! Aber das ist noch nicht alles! Neuerdings macht auch die Braut des Soldaten kleine Sperenzchen! Wir sprechen von der HECKLER & KOCH G36 (Kaliber 5,56x45 mm NATO) die 17 Jahre nach der Markteinführung ein wenig mit Wärmeproblemen zu kämpfen hat, also eine zu große Streuung bei Dauerfeuer! Dieses Problem ist schon seit ca. zwei Jahren bekannt und wird in immer kürzeren Zeitintervallen postuliert!
Hier ein paar technische Einzelheiten: Das G36 besitzt im „Full Auto Modus“ eine theoretische Feuerkadenz von 750 Schuss in der Minute. Die Waffe ist auf eine Lebensdauer von mindestens 10.000 Schuss ausgelegt und der Hersteller garantiert eine Ersatzteilversorgung von mindestens 20 Jahren. Alles nach NATO AC 225 Prüfnorm „Geschossvorlagenfähig“
Der 134-seitige Untersuchungsbericht der Waffe liegt nun vor! Es liegt anscheinend nicht nur am G36 sondern besonders an der Munition! Der Lieferant MEN hat den Fehler bereits lokalisiert! Es soll auf die Schichtdicke der Zinnbeschichtung des Geschossmantels zurückzuführen sein. Er hat die nachfolgenden Munitionslose flugs auf ein „Heiß-Präzisionsverhalten HK G36“ - so der offizielle Terminus - ausgelegt.
Dann ist ja alles paletti, so meint man! Aber weit gefehlt, unser wortgewaltiger Horst verlangt natürlich einen höheren Wehretat, nicht verwunderlich, da vor allem im Süden der Republik einige Rüstungsindustrien angesiedelt sind! Aber das wird nicht der Königsweg sein, sondern neue Strukturen der Bundeswehr sind angesagt!Aber so lange wird man in stürmischen Nächten an der Hardthöhe ein blondes Wesen um ein Lagerfeuer tanzen sehen. Und dieses singt: „Heute back´ ich, morgen brau´ ich,
übermorgen hol´ ich der Frau Königin ihren Kanzler-Thron;
ach, gut, dass niemand weiß, dass ich von der Leyen heiß`!"
Bleiben Sie neugierig,

Ihr Reztilup

14. Woche 2015

" Ein Ei wird kommen!"

Nun ist es wieder so weit! Die Osterglocken fangen an zu läuten und es werden uns bunte Eier, gewollt oder auch nicht so gewollt, ins Nest gelegt! Da haben wir z.B. das sogenannte “Negerlogo“ von der Dachdeckerfirma Thomas Neger. Es geht hier um ein Firmenlogo, welches einen hammerschwingenden Schwarzen (dunkelhäutigen) mit Rock, dicken Lippen und Ohrringen zeigt. Ich muss wirklich sagen: „ Kolonialstiel der übelsten Sorte!“ Dass dieses Logo schon seit ca. 80 Jahren auf den Gerüsten und Firmenwagen prangt, stört diese Gutmenschen natürlich nicht, um ins Horn derjenigen zu blasen, welche hier natürlich Ausländerfeindlichkeit vermuten!Es wurden sogar schon Aufkleberkampagnen mit dem tiefgründigen Text: „Rassismus ein Gesicht geben!“ gestartet. Wenn man bedenkt, dass schon der Großvater Ernst Neger mit seinem Karneval Gassenhauer „Heile ,heile Gänsje,“sich für latente entenfeindlichkeit eingesetzt hat, ja dann kann einem Donaldisten langsam aber sicher der Pürzel rot anschwellen! Vielleicht sollten Männern mit Nachnamen Neger verboten werden, Gänselieder zu singen, oder? Ich kenne da noch so einen Fall! Ich denke da an einen gewissen Bienvenu Mbutu Mondondo, welcher schon etliche Jahre gegen den Verlag Moulinsart klagt, um "Tim im Kongo", den zweiten Band der legendären Comic-Serie des belgischen Zeichners Hergé, wegen erwiesenem Rassismus zu verbieten! Es sollte hier auch - siehe “Neger –Logo“- eine Antirassismusbanderole für "Tim im Kongo“ auf den Veröffentlichungen angebracht werden! Dann schlage ich sofort folgende Bände für diese tollen Markierungen vor! Da wären zum Beispiel: „Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer"- da werden Chinesen in Misskredit gebracht und Farbige verniedlicht. Oder für die Ausgabe der "Abenteuer von Huckleberry Finn", schließlich wird da 215mal das Wort Nigger verwendet! Martin Walsers "Tod eines Kritikers" , könnte auch ein Banderolen Aspirant sein! Da fällt mir noch ein, Ernst Neger hat da noch was viel passenderes komponiert,und zwar: „ Humba Täterä!“ Wie diskriminierend ist das denn?
In diesem Sinne, bleiben sie neugierig!
Ihr Reztilup.

13. Woche 2015

Die kleine Hexe Hannelore (Best of 2014)

Es war mal eine kleine Hexe Hannelore, die war erst 150 Jahre alt. Das ist wenig, wenn man bedenkt, dass eine ausgewachsen Hexe mindestens sechs mal so alt werden kann. Sie wohnte in einem kleinen windschiefen Gebäude nahe an einem Gewässer, welches man Rhein nannte. Begleitet wurde sie von einem sprechenden Raben, der Sigmar gerufen wurde. Dieser plapperte den ganzen Tag von Gerechtigkeit und 8,5 Goldtalern Entgelt für seine Dienste! Das war ja schon sehr aufreibend, aber da war ja noch ein größeres Problem! Sie wollte so gerne als Junghexe – Althexe wird man erst nach 7 Jahren Ausbildung – mit der Althexe Angela um den Reichstag in Berlin fliegen! Beim Versuch in der Walpurgisnacht sich heimlich anzuschließen, wurde sie erwischt. Als Strafe wurde Ihr Besen verbrannt, aber ihr wurde in Aussicht gestellt, dass sie nach einem Jahr, wenn sie es bis dahin zu einer guten Hexe gebracht habe, doch mit Angela um den Reichstag fliegen könne.

Und so bemühte sie sich ein Jahr lang, Gutes zu tun. Sie versprach 8,50 Goldtaler Mindestlohn, den der rote Hilfsdrache Nahles auch flux einführte und so manche andere Wohltaten mehr! Doch eine gute Hexe vergibt keine Wohltaten, sondern sollte böse sein! Also wurde sie vom Hexenrat dadurch bestraft, dass Sie nun Ihren neuen Besen verbrennen musste.
Moral von der Geschichte: Wenn man mit einer Althexe um den Reichstag fliegen möchte, sollte man sich einen feuerfesten Besen anschaffen, sonst könnte man schneller als gewollt auf dem Boden der Tatsachen landen!

Ihr Reztilup

12. Woche 2015

"Sind wir nicht alle Buzzfeed"?(Update)

„Ja wo summen sie denn?“, könnte man sagen, wenn man an das neue Unterhaltungsportal denkt, welches jetzt auch seit den vergangenen Wochen unter http://www.buzzfeed.com/ auf jedem internettauglichen Computer oder Smartphone erreichbar ist. Der geneigte Leser möchte als Erstes wissen: „Was bedeutet eigentlich das Wort „Buzzfeed“?
Buzz bedeutet frei übersetzt etwa so viel wie summen oder schwirren, kann aber auch mit Gerücht oder Geflüster ins Deutsche übersetzt werden. Also auf gut Deutsch; eine Mund-zu.-Mund Kommunikation. Feed kann man mit „Einspeisung“ oder „Zufuhr“ übersetzen, nicht zu verwechseln mit“Feed“ einen australischem Thriller von Brett Leonard aus dem Jahr 2005!
Buzzfeed ist also nichts anderes als die herumschwirrenden Gerüchte und Geschichtchen auf einem Internetportal zu sammeln, nicht mehr und auch nicht weniger!Ich würde es auch noch als eine Art des "Viralmarketings“bezeichnen, aber das ist eine andere interessante Geschichte!Gegründet wurde Buzzfeed im Jahre 2006 von Jonah Peretti und präsentierte in seiner Anfangszeit fast ausschließlich unterhaltende, schnell konsumierbare Inhalte. Typisch dafür waren Katzenvideos. Heute kann man sich an „37 Hunde, die so müde sind wie Du“ ergötzen. Man kann aber auch ergründen, warum 12 kleine Tiere absolut nicht süß sind! Wer sich politisch weiterbilden will, der kann 11 bedeutende Politikern beim Ping- Pong zusehen. Darunter Barack Obama und David Cameron sowie Wladimir Putin und Nicolas Sarkozy. Angela Merkel konnte ich nicht erspähen, sie ist wohl gerade im Lande am herumschwirren! Der Knaller im Augenblick: 21 Bilder der Sonnenfinsternis 2015, die du gesehen haben mußt! Wooowwwww, das muss man sich unbedingt ansehen!

Ihr Reztilup

11. Woche 2015

Allein unter Frauen.

Eine wirklich alltägliche Geschichte! Neulich bekam ich zu meinem Jubeltag - man wird ja nicht alle Tage dreißig Jahre und vierhundertacht Monate alt – eine Kurs für Schmuckdesigen von meiner früheren Verlobten geschenkt. Erwartungsvoll betrat ich die heiligen Hallen, wo ich nun behutsam in die Künste und natürlich auch der Techniken der Schmuckherstellung eingewiesen werden sollte. Und, ich ahnte es schon, da stand oder vielmehr saß ich nun allein zwischen 9 Frauen. In Worten: Neun!
Ich kam mir vor, wie ein “Goldröckchen“ in einer Vorstandssitzung eines börsennotierten Dax Unternehmens! Aber dort weht ja nun ein ander Wind! Nun, endlich ist sie da, die „Frauenquote“!Mit harten Bandagen wurde sie durch Manuela Schwesig, das blonde Gift der Sozialdemokratie, in das schnöde Arbeitsleben installiert!Wie sagte sie so treffend: „Wir reden nicht nur, sondern wir machen auch!“Also irgendwie klingt das nach dem SPD-Burner Sigmar Gabriel, der uns oft kleine Schritte als immens große Taten verkaufen möchte!Wenn dann noch der Bayerische Rundfunk von der Frauenquote als einem neuen Baustein für Merkels “Deutschlandmarketing“, das nun in Japan zum ersten Mal zum Einsatz gekommen sei, spricht, ja dann wissen wir alle, was gemeint ist oder auch nicht!
Aber wie soll das geschehen, mit dem bisschen Gesetz? Einhundert Großunternehmen müssen Frauen in die Aufsichträte holen und die Männergesellschaft darf sich selbst verpflichten - natürlich ohne geeignete Mittel, dieses alles durchzusetzen. Ich habe gehört, dass in allen Vorstandssitzungen jetzt Wickeltische und Beauty-
Behandlungen zum Standard gehört!Auch ein großer Meilenstein der Industriegeschichte! Wenn dann noch Constanze von Bullion in „Das Prinzip Backpulver“- ein wirklicher Lesegenuss für jeden ängstlichen Mittfünfziger - von „Folterinstrumenten“,von Zwangsbekehrungen und Klagerecht zum „herauskegeln“ von Männern aus ihrem Job spricht, ja dann wissen wir was das Stündlein geschlagen hat!
Ach, übrigens, ich habe alles vorzüglich überlebt und nenne ein kleines Kunstwerk mein Eigen!
Bleiben Sie trotzdem neugierig!


Ihr Reztilup

10. Woche 2015

" Zeigt her eure Höschen!"

Jetzt hat der russische Bär der französischen Dessous – Industrie einen unmoralischen Tiefschlag verpasst! Ja, die Lingerie, im Volksmund auch Unterwäsche genannt, geht reizlosen Zeiten im Reich des selbst ernannten Zaren Putin, Herrscher aller Reußen - äh,ich meine Russen- ein! Was ist der Grund für diese unverzeihliche Maßnahme, Sanktionen gegen französische Dessous auszusprechen? Will etwa die moderne russische Weiblichkeit sich mit “sibirischem Feinripp mit Seiteneingriff“ oder „Sankt-Petersburger Klöppelspitze“ begnügen? Nein, weit gefehlt! Es geht ihm ausschließlich, was auch sonst, um die Gesundheit seiner Untertanen! Und so heißt es offiziell in der Begründung, ich meine Ukas, der Regierung: „ Unterwäsche mit einem Baumwollanteil von weniger als sechs Prozent nähmen nicht genug Flüssigkeit auf und sei deshalb nicht gut für die Gesundheit. Sie darf deshalb nicht mehr verkauft werden!“ Da weicht man doch gerne auf einheimische Reizwäsche aus oder auch nicht! Schon haben sich Separatisten zusammen geschlossen, die gegen dieses Unrecht auf die Straße gehen wollen! Schon sind mehrere Demos ( Dessous-Paraden) in verschiedenen Hochburgen der gepflegten Frau und des anspruchsvollen Mannes im Feinrippland angemeldet worden ! Ich warte auf das Auftreten von Tangas, Strings, Thongs und Hüftpants des Mannes und Frauen in Negligé,was frei übersetzt: Vernachlässigung bedeutet! Was Wladimir zukünftig auf seiner nackten Haut trägt bleibt wahrscheinlich ein Staatsgeheimnis-Glück für uns! Es könnte aber auch sein, das dieses sich alles wieder in einem Hauch von Tüll auflöst, wenn die vom Westen verhängten Sanktionen zurückgenommen werden! Denn immer nur Baumwolle bringt auch den stärkste Bären nicht mehr zum Brummen!
Bis dahin bleiben Sie neugierig!

Ihr Reztilup

9. Woche 2015

"Klingelingeling hier kommt der Syriza-Mann!"

„Hoppla, jetzt komm ich!“, so postuliert Gianis Varoufakis gewöhnlich, wenn der “Robin Hood “der gebeutelten Griechen auf dem Parkett in Brüssel auftritt! Eins muss man ihm ja neidvoll lassen, trotz reichlicher Schulden, weiß er, wie man vorzüglich lebt! Von richtungsweisendem Vorbild für die Griechen beim Sparen, keine Spur! Was unternimmt denn der selbst ernannte “Euroschreck“, wenn er mal nicht die “Syriza-Keule“ bei den Amtskolegen der Euro-Gruppe schwingt? Ja, dann turteln der smarte Gianis Varoufakis und seine zweite Ehefrau Danae Stratou auf der kleinen Insel Ägina, etwa 27 Kilometer vor Athen, in ihrem niedlichen und übersichtlichen 170 Quadratmeter großen Ferienhaus! Nach dem griechischem Motto: „Man gönnt sich ja sonst nichts!“Wenn man sich diesen wirklich kleinen Luxus noch lange gönnen möchte, bleibt nur noch eine Möglichkeit: „Ein Schuldenschnitt muss her, möglichst noch vor dem dritten Hilfsprogramm!“ Abgesehen davon, dass die Griechen bis 2020 sowiso keine Zinsen und Tilgung zahlen müssen, hat mich diese immer wieder auftauchende Forderung ein wenig irritiert und verwundert, denn der Fähnleinführer Alexis Tsipras hat da doch neulich etwas Überraschendes geäußert! Aber anscheinend sind in der “ Syriza-Combo“ die Kommunikationswege gestört oder man ist aus Einsparungsgründen auf Brieftauben umgestiegen, was manchen Luftsprung erklären könnte! Tsipras verkündete nämlich sybillisch in alter Trozkisten Manier: „ Die Rettungsabkommen sind vorbei, sowohl in Form als auch in Inhalt!“
Mensch Varoufakis, da haben wir ja noch mal Glück gehabt! Jetzt können wir erleichtert gemeinsam singen:

Klingelingeling Klingelingeling
hier kommt der Syriza-Mann
Klingelingeling
Kommen sie alle, alle an die Euros ran
Bei jung und alt und in der Stadt und auf Dem Land
Sind wir als Syriza-Mann und Syriza-Mann bekannt

In diesem Sinne, bleiben Sie neugierig,

Ihr Reztilup

8. Woche 2015

"Rauchen war sein letztes Wort, dann ............"! ( Update )

Es wird zappenduster in den Kneipen und denjenigen, die es werden wollen in NRW, denn das Volksbegehren gegen das rot – grüne Nichtraucherschutzgesetz – auch „Kippe - weg - Gesetz“ genannt - scheint nach neuesten Erhebungen ein Rohrkrepierer zu werden! Zwar sind die nötigen 3000 Unterstützerunterschriften zur Anmeldung des Begehrens zusammen; dazu genügte nur ein Benefizspiel auf Schalke, aber 1,1 Millionen für ein erfolgreiches Volksbegehren ist wohl eine andere Hausnummer!Da sich sogar die Dehoga, FDP und CDU nicht gerade begeistert dafür ausgesprochen hatten, war dieses Wetterleuchten zu erwarten. Laut Detlef Petereit, Vorsitzender von “NRW genießt“, sollen jetzt noch Raucherketten gebildet ( Eintrag ins Guiness-Buch ist angestrebt) sowie Glimmstängel – Weitwurf - Ausscheidungen unter erschwerten Bedingungen ausgetragen werden, um die letzten Unentschlossenen zu aktivieren!
Doch da erglimmt ein Hoffnungsfunken am Horizont für alle Quarzer vor dem Herrn! Friedhelm, der Meister aller Wohnungseinnebler - zurzeit bei Einnebelungs-Tests bei der Bundeswehr beschäftigt - hat die Sicherheitsleistung von 4200 Euro für einen Gang vors BGH in Karlsruhe zusammen! Und siehe da, ausgerechnet am Aschermittwoch sollte nun das Gericht über - Rauch oder nicht Rauch - entscheiden! Und was wurde entschieden?
Gar nichts, nur Schall und Nebelschwaden!“ Gehen sie auf Null und fangen Sie von vorne an!“ Der BGH hat den Fall einfach ans Landgericht zurückverwiesen!
Begründung: Das Landgericht habe sich nicht ausreichend mit der Sachlage befasst. Der BGH kritisiert, dass die Richter sich nicht selbst vor Ort ein Bild von der Situation gemacht hätten. Auch seien Schadstoffmessungen unterblieben und nicht genügend Zeugen gehört worden.
Nun hat Friedhelm genügend Zeit, seine “Raucherloge“ gründlich einnebeln, damit die Richter ihn vielleicht gar nicht mehr finden! Wie das geht, hat er ja bei der Bundeswehr zur Genüge gelernt!Denn wie heißt es doch so schön: „Wo kein Friedhelm, da kein Richter!“
Das soll aber nicht heißen: „In jeder Wolke sitzt ein Friedhelm!“ So einfach wollen wir es den Richtern bei ihrer Suche ja nicht machen!

Wenn sich dort die Nebelfelder verflüchtigen, könnten die Raucher vielleicht Morgenluft erschnuppern, vorausgesetzt, die Riechorgane sind nicht zu sehr in Mitleidenschaft gezogen worden!
Da kann man als anonymer Raucher nur sagen: „Was dem einen seine Eule, ist dem anderen seine Nachtigall"

Bis dahin bleiben Sie rauchfrei, ich meine neugierig!

Ihr Reztilup

7. Woche 2015

"Warte, warte noch ein Weilchen, dann kommt der Wähler auch zu dir, ...............!"( Update )

„Köder für Abstimmungsmuffel gesucht!“Diesen Hilferuf konnte man neulich in einem Internet-Forum erspähen. Ja, nach 49,2% Wahlbeteiligung in Sachsen und 47,9% in Thüringen ist Gehirnschmalz für zündende Ideen angesagt! Ganz schlaue Aktivisten kommen sofort mit dem Holzhammer: „Eine Wahlpflicht muss her!“Das wäre wohl das Einfachste, sie hebt den Eifer sofort.
Nun ist auch die CDU mit Vorschlägen zur Hand! Also sprach Peter Tauber, bekannt aus dem Film “Das große Nichts“ : „ Unser Wahlrecht muss ans Zeitalter der Globalisierung angepasst werden. Es gibt mehr als eine Millionen Auslandsdeutsche, die Vorschriften für sie müssen vereinfacht werden!“ Das heißt also; keine unnötigen schriftliche Anträge mehr und alles schön einfach machen für den überforderten Auslandsdeutschen! Das gibt Stimmen wie beim Brötchenbacken!Dann noch ein paar Aktionstage über Demokratie und schon schwebt Deutschland auf Wolke 7, vielleicht auch acht! Wenn jetzt noch der 23. Mai als Verfassungstag dem manchmal irritierten Bürger nähergebracht werden kann! Ja, dann ist das Maß an Glückseligkeit erreicht, um in der Demokratie zu schwelgen! Danke, Herr Tauber, es ist einfach wunderbar, wie zielgerichtet ihr Gedankengang ist! Wenn jetzt noch ein “Urnen- Aufbau-Progamm“aufgelegt würde - wegen der nun Unmengen an Wähler-Anstürme, könnte auch die notleidene Holzindustrie ihren Aufschwung erleben! Eine Win-Win-Aktion!
Einfach Herrlich!
Sehen wir doch einmal, wie es unsere Nachbarn machen!
In Luxemburg, Belgien und Liechtenstein wird mit einer kleinen Geldstrafe für eine Stimmenthaltung gedankt. Wer in Griechenland einen neuen Reisepass sein Eigen nennen darf, der muss einen regelmäßigen Urnengang nachweisen! Wie wäre es mit einem kleinen Wahlgeschenk? Oder eine kleine Lotterie mit einem Hauptgewinn von 50 000 Dollar , wie in Los Angeles von einer Wahlkommission vorgeschlagen wurde. Bei einem Test bei einer Lokalwahl in Lancaster bei Los Angeles, wurde Folgendes ergründet: Mit zehn Dollar je Wähler wuchs die Beteiligung von 14,9 auf 17,6% und bei 25 Dollar auf 19,2%, wie es die Wissenschaftler der Fordham-Universität testierten!
Wow, also “ Kohle fürs Kreuzchen“wäre der neue Leitspruch!Pferdefuß bei dieser ganzen Trixerei wäre, wie der US-Ökonom Justin Valasek warnte: „Dann haben Kandidaten keinen Anreiz mehr, klare Kante zu zeigen und so die Wähler zu locken.“So würden die Bürger wohl nach geraumer Zeit wieder einschlafen und außer Spesen wäre nichts gewesen!Außerdem ist dieser Vorschlag bei uns nicht mehrheitsfähig, wie ich meine! Aber da haben wir ja noch die SPD-Generalsekretärin Yasmin Fahimi, die anregte, Wahlurnen ins Einkaufszentrum zu verlegen!
Da würde es dann heißen: „ 200 Gramm Aufschnitt, 6 Knackwürste, eine Tube Löwensenft und eine Stimmabgabe bitte! Bitte die Knackwürste nicht in der Urne unterbringen, denn das würde das Wahlergebnis etwas verfälschen! Schönen Dank für Ihren Einkauf und Ihre Stimmabgabe!Besuchen Sie uns bald wieder , spätestens in 5 Jahren zur nächsten Wahl!“

Ihr Reztilup

Nachtrag: Wahlbeteiligung in Hamburg von 57.3% auf 54% gefallen!

6. Woche 2015

"Haste mal `n Joint?"

Ja, so ist das Selbstversorgerleben: „Nie mehr ohne Tüte!“ Wir reden hier nicht von einer Eis -,Lümmel- oder Einkaufstüte, nein, die Rede ist von der Haschtüte! Wir gehen wundervollen Zeiten entgegen, wenn in dieser Frage die Drogenbeauftragte Mortler den Konsum von Cannabis zur Therapie zulassen will! Natürlich nur für schwer kranke Schmerzpatienten, denn eine generelle Freigabe lehnte sie ab! Schön und gut, aber wer soll das überprüfen? Wenn man etwa Claudia Roth hört, wie sie sich vollmundig äußert:

„Wenn sich Cem Özdemir als anständiger deutscher Staatsbürger mit einer Hanfpflanze zeigt, dann zeigt das auch, dass Cannabis eine gesellschaftliche Realität ist!“

Anscheinend muss man Cannabis anbauen, wenn man zur etablierten Gesellschaft gehören will, könnte man hier meinen. Fakt ist, das in Deutschland der Besitz von Haschisch kriminalisiert wird! Alkohol dagegen steigert die Lebensfreude, wobei alljährlich ca. 75 000 Alkoholtote gerne verschwiegen werden – übrigens, bei Cannabiskonsum sind es geschätzte zwei, weltweit!
Alkohol wird jetzt schon als Arzneimittel angeboten, wieso nicht auch Cannabis?
„Alkohol hui, Haschisch pfui!“ Ich meine, erst die Dosis macht das Gift! Außerdem macht der Anbau das allgemeine Klima im Winter erträglicher! Wenn überall dann die Cannabisplantagen aus dem Boden sprießen, wird es schön mollig warm, denn diese Pflänzchen brauchen viel Wärme! Und dafür wird der geneigte Verbraucher dann sorgen! Ist es nicht schön, wenn morgens das Eiskratzen ausfällt, oder der Sitz schon angewärmt ist? Richtig, das kann auch eine Standheizung erzeugen, aber nicht so preiswert! So kann man die Heizkosten auf viele starke Schultern verteilen! Auch könnten Windkraftanlagen eingespart werden! Das nenne ich Gemeinwohl! Im Sommer werden dann die sogenanten Wärmespeicher eingesetzt! Ach, es wird wunderbar!

In diesem Sinne bleiben Sie neugierig.
Ihr Reztilup.

5. Woche 2015

"Was erlauben Tsipras?"

Da haben wir sie nun : „Die Syriza-Wundertüte!“ Keiner weiss was drin ist, aber erwarten wir ein blaues Wunder? Schauen wir uns mal die geschätzten Aspiranten an. Da haben wir zunächst mal einen smarten, von „Charisma“ umhüllten Bauingenieur und Stadtplaner Tsipras. Sein Privatleben schottet der Vater zweier Kinder konsequent ab! Von seiner Partnerin Peristera Baziana, einer IT-Ingenieurin, ist auch wenig in den Medien zu lesen. Als Gegenpart steht unsere “Madame Curie“ für Ausstrahlungs Fragen. Kurz auch „Mutti“ tituliert! Ein Schwergewicht, wer will es bestreiten, in allen politischen Angelegenheiten, egal wo auch immer! Es fehl also nur noch ein belesener Vermittler zwischen den beiden Heißspornen! Da kommt Schulz & Schulz, ein gelernter Buchhändler, gerade recht um etwas Klarheit in den „Gordischen Knoten“ zu bringen. Laut Schulz zählt nur eine Frage, nämlich: „ Wie behandeln wir Alexis Tsipras? Als den Gottseibeiuns oder als einen Regierungschef wie jeden anderen auch?“ Der EU-Parlamentspräsident kennt Tsipras aus Gesprächen vor ca. drei Jahren,als diese anscheinend , laut Schulz, noch keine Ahnung von der Funktionsweise der EU hatte! „Da sind wir aber dann recht neugierig, Herr Schulz, wie die Gespräche verlaufen werden!“ Es kann schnell passieren, dass die Griechen einfach in einen Euroaustritt hineinstolpern! Ein sogenannter “Exit by accident“! Dann wäre der „Grexit“ perfekt, denn nur auf Korinthen zu bauen, wäre keine Lösung! Auch einfach 100 Milliarden Euro selbst zu drucken, wie Rachal Makri drohte, ist wohl mehr Wunschdenken als Realität! Es ist wahrscheinlicher, dass Tsipras-Zielmarke einen Schuldenschnitt ( Haircut ) von 88% der Wirtschaftsleistung erzwingen will! Das wären ca. 170 Milliarden geschmeidige Euro! Sollte das ein allgemeines europäische Modell werden, komme ich auf knapp 1,5 Billionen Euro, die abzuschreiben wären. Für das Geld, so meine ich, muss eine alte Frau viele Eier anmalen! Das könnten frohe und bunte Ostern werden!
Aber noch ist es nicht so weit, denn man möchte die Griechen - koste es was es wolle - jedenfalls laut Jean-Claude Juncker, in der EU halten! Er spricht da von neuen Finanzierungsmöglichkeiten - er meint vielleicht die berüchtigten, sogenannten T-Bills!
Im schlimmsten Fall könnte es für Griechenland frei nach“ Europoly“ bedeuten:
„Gehen Sie auf Null (Wirtschaftsentwicklung) und ziehen kein Geld ein!“
(Hilfskredite des EFSF)

Nachtrag: Vor 107 Jahren flogen die Griechen schon mal wegen unlauterer Tricksereien aus einer Währungsunion, der “Lateinischen Münzunion“ des Kaisers Napoleon III. Sie druckten einfach mehr Papiergeld, welches nicht wie die Anzahl der Münzen geregelt war!

Komisch, irgendwie erinnert mich das an einen gewissen Herrn Mario Draghi, den Erfinder der wunderbaren Geldvermehrung!
Bleiben Sie neugierig,
Ihr Reztilup.

4. Woche 2015

"Sein oder nicht sein, das ist hier die Frage!"

Dieses Motto hat sich anscheinend unsere Bundes-Drohne Andrea auf ihre Fahnen geschrieben!Mit Inbrunst schlägt sie immer größere Pflöcke in Sachen Arbeitswelt ein, wobei der Nutzen manchmal doch recht fraglich erscheint! Entscheidend ist für sie, dass ihre Duftnote verbreitet wird, so ist die Vorgehungsweise! So ist es demnächst wahrscheinlich auch bei dem Mindestlohn für Praktikanten! Diese müssten dann 1470 Euro verdienen, wenn sie länger als drei Monate beschäftigt sind das sind nach Adam Riese und Schürmanns Rechenbuch etwa das Doppelte wie vor der Flutung der Löhne für Beschäftigte! Man braucht kein Wahrsager oder Hütchenspieler zu sein, um ein Wegbrechen der Praktikantenplätze zu prognostizieren, ausgenommen natürlich bei den Arbeitsstellen der Gewerkschaften! Natürlich werden Arbeitszeiten genauestens protokolliert, denn wie heißt es so schön: „Wer schreibt, der bleibt!“ Ob so auch die Arbeitgeber denken - ich denke da an Handwerker, Ladeninhaber und natürlich auch Gastwirte - wird die Zeit ergeben! Wenn das schon die Europäische Kommission rügt und sogar die “Übermutti“ leicht wackelt, könnte die Aufzeichnungspflicht kleine Veränderungen erfahren! Aber nun läuft Andrea zu Höchstformen auf und schüttelt eine neue Arbeitsstättenregelung aus ihrem roten Füllhorn! Hier ein paar kleine Appetithäppchen: Jeder Pausen – und Bereitschaftsraum muss ein Fenster haben, ein abschließbarer Spind für jeden Beschäftigten ist natürlich Ehrensache!Ich bin gespannt was Handwerksbetriebe, Arztpraxen, Steuerberaterbüros und andere Beschäftigungsbetriebe dazu zu berichten wissen! Auf jeden Fall ist es ein Konjunkturprogramm für Möbel- und Fensterfabriken! Etwas Ähnliches war die Autoverschrottungsprämie, hier sind Arbeitsplätze im Fokus! Aber natürlich sind auch die Home-Office-Arbeitsplätze nicht von dieser Regulierungswut verschont worden! Die Größe des Schreibtisches, ausreichend Platz zum Auflegen der Handfläche vor der Computertastatur und Raumtemperatur sind genau vorgeschrieben, die Bekleidung ist aber frei wählbar! Da haben wir aber wirklich noch mal Glück gehabt! Wenn wir die alten Verordnungen neben die neuen legen, können wir feststellen, dass eine Verdopplung der Bestimmungen vorliegt! Vielleicht sollte Andrea ihren Hamlet mal genauer durchlesen, dann könnte sie kleine Fehler ihrer Ergüsse erkennen!

Bis dahin bleiben Sie neugierig!

Ihr Reztilup.

3. Woche 2015

„ Maut, wo ist dein Stachel? “

Man kann unserem allseits geschätztem Bundeswegelagereiminister Dobrindt - kurz auch BWM genannt - nicht verdenken, wenn er etwas unglücklich über seine so rentable Mautpläne für deutschen Straßen ist! Keiner hat ihn lieb - außer natürlich sein Horstel – und das kann ja keinem “Dobri“ reichen! Aber nun flackert Licht am Ende des Tunnels der Trübseligkeit! Eine neue Maut ist in Sicht um das klamme Säckel des Ministers aufzupäppeln! Ich sage nur ; Rollator-Maut! Wie gut unterrichtete Quellen postulieren, hat das Kölner Hildegardis-Krankenhaus damit begonnen, Rollator-Kurse mit Führerschein anzubieten! Auf Slalom- und Hindernisstrecken lernen Senioren das Bremsen und richtiges Beladen ihrer AOK-Schopper! Angesichts der allgemeinen Vergreisung des Landes- Politiker sind da nicht ausgenommen- schreit diese geniale Idee danach , vom Verkehrsminister zwecks fiskaler Möglichkeiten aufgenommen zu werden! Eine Rollator-Maut würde Unsummen in den Haushalt spülen! So könnten sogar ausgewiesene Bussonderfahrstreifen noch rentabler gemanagt werden! Doch halt, einen Wermutstropfen könnte es doch noch geben, denn wahrscheinlich ist wieder die EU dagegen! Doch Kopf hoch, wie wäre es mit einer Raucher -, Redner- oder sogar Bullshit-Maut?
Ja, wir gehen wundervollen Zeiten entgegen!

Bleiben Sie neugierig!
Ihr Reztilup

2. Woche 2015

"Griechenland, magst ruhig sein!"

„Ene, mene muh, raus bist du!“ Das scheint der neue Schäuble-Reim zu sein. Erst werden die Griechen von der Troika zu Tode saniert, und jetzt sollen sie einfach aus der Euro-Zone rausgeworfen werden. Warum dieser Sinneswandel? Könnte es sein, dass hier vielleicht Wahlinteressen bedient werden sollen. Pleite ist Griechenland schon seit geraume Zeit. Eine dauerhafte Lösung ist meiner Meinung nach schon 2010 vertan worden, denn hier hätten Schulden erlassen und eventuell ein Austritt versüßt werden können!Jetzt wird es aber teuer für unsere Glücksritter! Ein Rauswurf, wie jetzt postuliert wird, ist laut Vertrag - leider - nicht möglich, denn wie heißt es doch so schön auch für Groko-Geborene:„ Pacta sunt servanda!“
Man kann die Griechen wirklich nicht beneiden, denn sie haben im Schnitt ca. 40% ihres Einkommens verloren und laborieren mit einer extrem hohen Arbeitslosigkeit herum! Das ist `ne Menge Holz, auch für besser verdienende Nordlichter! Da ist es etwas zynisch, wenn unsere Sparkanone Gabriel nichts anderes zu berichten weiß als: „ Spart mal tüchtig weiter!“Wenn dann noch unsere allseits beliebte rote Wagenknecht tönt: „ Es muss mindestens die Staatsschuld um 50 Prozent erlassen werden!“ Ja , dann steht fest, dass es teuer wird für uns ahnungslose Bürger dieser Euro-Zone. Es kann aber auch sein, dass alles nur fabriziert wird, um einen Wahlerfolg von Alexis Isipras zu verhindern! Es schallt der Ruf durchs Land: „Alles, nur nicht Syriza wählen!“ Man sollte die Sache viel gelassener angehen als so mancher hyperventilierende Zeitgenosse, sagt mir mein Bauch-Gefühl! Auf jeden Fall sind die vorgezeigten Möglichkeiten unserer allwissenden Regierung, nicht alternativlos! Ein Entkommen aus diesem Dilemma wird dann erst möglich, wenn die Euro-Kriese nicht nur geldpolitisch, sondern auch politisch von der Gemeinschaft gelöst wird!
„Raus bist du noch lange nicht, sag mal erst wo`s sonst noch bricht!“
Bleiben Sie neugierig,
Ihr Reztilup.

1.Woche 2015

"Ansichten einer Kanzlerin."

Was ist passier? Hat unsere Kanzlerin den Schlüssel für den Arzneischrank verlegt? Wie
soll man es sonst deuten, wenn sie jetzt endlich eine gesellschaftspolitische Debatte entfacht, wo sonst bei ihr verbale Beruhigungspillen angesagt sind, wenn es etwas spezieller zugeht! Es geht ja um was! Merkels klare Botschaft ist: „Folgen Sie denen nicht!“Das kann ja wohl nicht alles gewesen sein! Wenn 29 % der Bürger, laut Forsa Umfrage, meinen, dass die angebliche Islamisierung und die Flüchtlings- Einwanderung Grund genug sind, auf die Straße zu gehen, muss da wohl ein wenig mehr kommen als die allgemeine Verunglimpfung dieser Demonstranten!Dass das alles Fremdenhasser und Nazis in Nadelstreifen sind, kann wohl selbst der abgehobenste Vertreter unseres Volkes nicht glauben! Die Pegida – Bewegung ist wohl das Ergebnis einer auf Lachs gebügelten Bürger- Information der regierenden “Oberklasse“. Es ist verständlich, dass manche Schichten unseres Volkes wissen möchten, wie es mit der sogenannten “Eingliederung“ weitergehen soll, und wer das alles finanziell stemmt! Eine Asylpolitik, wo keiner so richtig weiss, ob einer anerkannt wird oder nicht, ist ja wohl keine richtungsweisende Maßnahme, um klare Fakten zu setzen! Ein legales Einwanderungssystem gibt es nicht, und keiner wagt es, es zu reformieren! Da ist es doch einfacher, die moralische Keule zu schwingen und die bösen Demonstranten zu tadeln! Da machen unsere Nachbarn das doch etwas profihafter! In den Niederlanden entscheidet man innerhalb von 8 Tagen, ob ein Asylbewerber anerkannt wird oder nicht und in der Schweiz hat man erst kürzlich die Frist drastisch verkürzt!Vielleicht ist das die richtige Richtung, um den Bürger etwas zu beruhigen! Keine richtungsweisende Möglichkeit ist es, einfach die Beleuchtung des Doms auszuschalten ( 18:30 bis 21 Uhr) um die Köbida-Bewegung ( Absonderung der Pegida ) ins dunkle Abseits zu stellen, wie das Kölner Domkapitel für die nächste Demonstration für Montag angekündigt hat! Das soll wohl heißen: „Aus den Augen, aus dem Sinn!“Wenn das ein Zeichen von Demokratie sein soll, kann das ja noch recht heiter werden! Ich sehe schon wie einige Parlamentarier im Bundestag rufen: „Licht aus, unsere Wähler kommen!“
Wenn dann noch Margot Käßmann sagt: „Wir brauchen mehr Dankbarkeit und Mut zur unbequemen Meinung.“Dann könnte man meinen, dass wir in Deutschland jeder den Hauptgewinn gezogen haben! Ob diejenigen im Dunkeln das auch meinen, stört wohl keinen großen Geist!
In diesem Sinne, seien Sie dankbar oder vielleicht erst recht neugierig!
Ihr Reztilup

52.2 Woche

"Grokotubbies versuchen Comeback!"

Wer kennt sie nicht? Tinky-Winky,Dipsy,Laa Laa und Po die Teletubbies. Jetzt plant der britische Sender BBC, wie gut unterrichtete Kreise behaupten, ein Remake dieser Kultserie aus den 1990 Jahren!Es bleibt fast alles wie früher, nur die Spielwiese wird in den deutschen Bundestag verlegt, und die vier Aspiranten werden ein wenig dem Mainstream angepasst! Es stellen sich vor: Angie, Siggi, Frankie und Wolle, die absolute doppelte schwarze Null!Er ist übrigens der Einzige, der die Lizenz zum Schulden machen hat!Es wurden 365 Folgen ausgestrahlt, und das in 120 Ländern! Das gilt es zu übertreffen!Ich finde dieses sollte leicht zu schaffen sein, man bedenke nur den sozialkritischen Tiefgang von Ober Tubbie Angie. Sie möchte mit klaren, griffigen Aussagen die sinkende Wahlbeteiligung der Bürger bekämpfen und dadurch den Nebel der Unwissenheit lichten. Siggi hat natürlich auch noch einige Vorschläge auf der Pfanne, um nicht von Angie vernascht zu werden! Ich bin gespannt, wie viel “Pinky“ er locker macht, um im richtigen Licht zu stehen!Auf jeden Fall wird die Umverteilungs-Orgie weitergehen bis die Schwarte kracht!Aber da haben wir noch Frankie, ein absoluter Weichzeichner der politischen Lage! Mit vielen Worten nichts zu sagen ist ein Gütezeichen absoluter Tubbiemanie! Um das Chaos –Team abzurunden, hat man Wolle mit der Rolle als böser Finanz-Exekutor ,in der Art von Darth Vader, bedacht!Mit diesen “Grokotubbies“ werden sämtliche Zuschauerquoten übertroffen, so eine Umfrage, die die Aspiraten in einem positiven Licht erscheinen lässt! Aber wer spielt die Sonne in diesem Politthriller? In Insiderkreisen wird von Nahles gesprochen! Ob sie mit den 320 Euro zufrieden sein wird , welche Jess Smith für diese strahlende Rolle bekommen hat, ist noch nicht klar! 8,50 Euro pro Stunde Sonnenschein, ist selbst bei Sozialisten Verhandlungssache! Sie pocht noch auf den Mindestlohn für diese tragende Darstellung! Aber wir wollen mal sehen, was Kunst für sie wert ist!
Auf jeden Fall werden wir kurzweilig durch die Niederungen der Schwarz-Roten Politik geleitet!

Bleiben Sie neugierig

Ihr Reztilup

52.Woche

"Pleite mit Aussicht"

Zuerst mal was Erfreuliches: „Wir sind nicht Abstiegszone!“Das war die Botschaft unserer ersten “Kraft“ im Lande NRW. In welcher Liga hat Hannelore natürlich nicht gesagt. Bei Ausgaben von rund 64 Milliarden Euro und einer Neuverschuldung von gerade mal 1,9 Milliarden, redet sie wohl von der Kreisklasse und nicht von der Champions League. Norbert Walter-Borjans, 61, ist seit 2010 Finanzminister von Nordrhein-Westfalen, wird auch liebevoll “Lorenzo von Matterhorn“ von seinen Bewunderern tituliert-wegen des enormen Geldaufwandes – versucht der Steuer-CD Beauftragte die Finanzlöcher solange zu stopfen, bis einige pikante Steuererhöhungen greifen. Eine vorübergehende Haushaltsperre hat weniger gebracht-Selters statt Sekt in der Staatskanzlei- als erhofft.Um nach Auslauf des Länderfinanzausgleiches 2019 mehr Mittel für NRW zu erreichen, muss sich Hannelore mehr einfallen lassen, als immer wieder den Joker Berlin aufzurufen.Es fehlt einfach an Gestaltungsehrgeiz oder ,schlicht gesagt, Mut zur Lücke!Dazu gehört meiner Meinung nach nicht die umstrittene Erhöhung der Grunderwerbssteuer von fünf auf 6,5%. Das soll ja etwa 400 Millionen Euro einfahren, reicht für ein paar marode Brücken, Krötentunnel und etwas Flickschusterei auf unseren Straßen. Und was kommt nach 2020 mit der Schuldenbremse? 65% der Bürger in NRW glauben nicht, dass die rot-grüne Landesregierung dieses Versprechen einhält, und 73% lehnen eine Steuerhöhung zwecks Sanierung von maroden Straßen und Brücken ab!Das sagt eine repräsentative Umfrage des Institutes YouGov.Ach ja,79% wollen, dass die Polizeieinsätze rund um Bundesligaspiele von den Vereinen mitgezahlt werden. Aber das macht den Kohl auch nicht fett!

Wenn man da an Eugen von Böhm-Bawerk denkt-jeder Volkswirt hat seine Gedankengänge im Oberstübchen-der sagte: „Das Schuldverhältnis ist der Tausch von Gegenwartsgütern, die der Verleiher hingibt, um dadurch die versprochenen Zukunftsgüter zu erhalten!“
Nun ist die Sache klar wie Klossbrühe, so meine ich!
Was das alles für NRW bedeutet, wird Ihnen unser staatlicher Rechenkünstler sicher bald darlegen, oder auch nicht!

Bis dahin bleiben Sie neugierig
Ihr Reztilup

51. Woche

" In Nürnberg ist Holzauktion , ist Holzauktion!"

Wen verwundert es noch, wenn uns Horst, der Großmummrich des kriegerischen Bergstammes der CSU , großmännisch verkündet: „Wir haben Bayern zu einer Weltmarke gemacht!“Ich behaupte mal: „ Kaum einen!“Das ist, wie man vermutet, keine Entgleisung , sondern ernst gemeint! Es könnte aber auch sein, dass dieses Getöse eine kleine Ablenkung ist , um den Generalsekretär der “besten Partei des Universums“ ein wenig aus der Schusslinie zu bringen!

Der Andreas schießt dabei zwei große Böcke
Für`n Euro, Für´n Euro
Und sieht dabei in die linke Ecke
Für`n Euro, für`n Euro

Es geht dabei um die böswillige Unterstellung, dass die CSU-Forderung, wonach Zuwanderer in der Familie Deutsch sprechen soll oder sogar müsse, eine reine Fehlinterpretation ist! Gerda, die allmächtige CSU-Landesgruppenchefin wies in der “Neuen Osnabrücker Zeitung“ behende darauf hin, dass alles nur auf eine Motivierung der Einwanderer hinweise und mitnichten auf ein Gesetz!
Und wenn man bedenkt, wie unser Scheuer berichtete, sind 65% des Bergvolkes der Bayern laut einer Emnid-Umfrage für diesen Appell zur deutschen Sprache! Also, was hat die CSU falsch gemacht?

Der Scheuer küßt des Försters Tochter
Für`n Euro, für`n Euro
Der Horst auf den Scheuer pocht er
Für`n Euro, für´n Euro

Und wie steht`s bei Ilse mit dem Mindestlohn? „Eigentlich ganz unproblematisch, wenn die Umsetzung praktikabel ist!“ Meint die “Ziehtochter“ von uns Horst! „Übrigens sollte man mal über die Ausführung sprechen! “Sprach sie und verschwand im Getümmel des Parteitages.

Was kann man da nur noch denken:

Das Klafter Süßholz kostet `nen Euro
´nen Euro,`nen Euro
da hoffen wir nur noch es wird kein Teuro!

Ihr Reztilup

50. Woche

" Goldröckchen und der böse Wolf!"

Wollen wir doch erst mal ergründen, woher die Bezeichnung “Goldröckchen“ überhaupt kommt. Es kommt, wie alles vermeintlich Gute, aus dem umliegenden Ausland. In Norwegen hatte man jene Managerinnen, die sich die wichtigsten Posten unter sich aufteilten, Goldröckchen getauft. Seit der gesetzlichen Reglung im Jahre 2003 wurde bestimmt , dass die Verwaltungsräte der ca. 600 börsennotierten Unternehmen in Norwegen mindestens 40 % , bei uns jetzt 30%, mit Frauen besetzt werden müssten. Es entstand eine Art Cousinenwirtschaft, denn rund 70 Frauen besetzten nun etwa 300 Aufsichtsratsplätze! Diese Doppel- oder sogar Fünffachbesetzung kam deshalb zustande, weil nicht ausreichend kompetente und führungswillige Frauen zu finden waren. Und was taten die bösen Unternehmer? Richtig, sie änderten einfach ihre Geschäftsform um! Von AG auf GmbH z.B. , weil ja nur AG`s betroffen waren oder gingen gleich ins Ausland! Dieses wurde von ca. 30 % der Unternehmen beschlossen. Aber dieses alles störte unser “Blondröckchen“ Manuela Schwesig nicht, denn eine Frauenquote musste unbedingt her, koste es was es wolle! Als dann noch der böse Kauder sie mit ziemlich Macho-mäßigen Äußerungen - seien Sie nicht so weinerlich- in die Ecke stellte, war der Koalitionsfrieden leicht angeschlagen! Doch da wurde der Beschützerinstinkt von “Mutti“ und der von uns Sigmar sowieso geweckt und alles verlief in eine Soße von Beschwichtigungen! Aber “Butter bei die Fische“: Wie soll die von Männern dominierte “gläserne Decke“durchbrochen werden? Diese Quotenreglung ist zwar eine Ergebnisgleichheit, aber keine Chancengleichheit! Und was ändert sie?Keine einhundert Frauen profitieren in den betroffenen DAX-Unternehmen! War deshalb dieses Wohlfühl-Gesetz überhaupt nötig und läuft alles zum Schluss nur noch auf Quotenerfüllung heraus ohne Qualifikation und Leistung? Das Gesetz ist meiner Meinung nach so nützlich, wie ein Aschenbecher auf meinem Motorrad. Wir werden es erleben! Übrigens in meinem Betrieb sind 42% der Führungspositionen von Frauen besetzt ohne dieses Schönrede- Gesetz! Einfach nachmachen, dann klappt es auch mit der Nachbarin –äh, ich meine mit dem “Goldröckchen“!

Ihr Reztilup

49. Woche

"Eins, zwei oder wie wär`s als Scharnierpartei!"

Preisfrage der Woche: „Wie wird aus einer 8,4 – Prozentpartei wieder ein richtiger Womanizer?“ Antwort: „Man legt sozusagen etwas frisches Grün auf!“ Diese ist jedenfalls die Meinung der gemäßigten Realopolitiker der Grünen. Also ein Punktsieg auf der ganzer Linie gegen die Parteilinken. Statt Energiewende und Atomausstieg wollen
die Grünen nun gegen Massentierhaltung und industrialisierte
Landwirtschaft sowie für Naturschutz und gesunde Ernährung kämpfen. Das bringt die Grünen innerparteilich auf Kuschelkurs und entspricht dem Zeitgeist sowie der allgemeinen Partei-DNA! Man entwickelt sich in netter Form zur Scharnierpartei. Zwar wird es hier, und da etwas quietschen, aber das stört keinen großen Geist wenn man mitbestimmen kann! Im Kern geht es darum, wie viel Trittin
in der Bundespartei künftig noch stecken soll - und wie viel Kretschmann. Trotzdem wirkt es etwas putzig, wenn die Möchte-gern, Scharnierpartei oder wie auch immer, jetzt das ethisch korrekte Essen als ihr Hauptgericht auswählt!Nach dem Veggie-Day-Inferno der ehemaligen Bevormundungs-Grünen, klöppeln sie sich mit der “Agrarwende“ein neues Wohlfühl Szenario. Das Thema ist lebensnah. Jeder, aber absolut jeder, kann hier mitreden und mit der Kraft der sechs Landwirtschaftsminister, welche die Grünen in den Bundesländern stellen, ist es dann nur noch ein Klacks, das dem verwöhnten Bürger portionsweise anzupreisen! So kann man, so glaubt eine zum Guten bekehrende Partei, könnten aus 8,4 % leicht 18 % werden!Ich glaube, es gab eine andere Scharnierpartei die dieses auch mal meinte!Auf jeden Fall wollen die Grünen ein Bild der Geschlossenheit abgeben, da kann man verstehen, dass man als Oppositionspartei, wo man bald in acht Ländern mit der CDU, den Linken oder der SPD regiert, leichte Beißhemmungen bekommen kann! Hier entsteht eine richtige Bettvorlegerpartei mit einer großen Menge Harmoniesoße, welche man über interne Konflikte gekippt hat!Wer am Ende gewinnt, zeigt uns, wo dann das Licht brennt!
Wenn alles nicht klappt: „ Gehen Sie zurück auf Los und nehmen Sie nicht an der Regierung teil!“

Das meint jedenfalls Ihr Reztilup!

48. Woche

"Alles nur Fracking , ...... oder sonst noch was?"

Bürger, der Untergang des Abendlandes steht bevor! Schon erscheinen die vier apokalyptischen Reiter Hannelore Kraft, Barbara Hendricks, Johannes Remmel und natürlich unser aller Erzengel Gabriel am roten Horizont der immergrünen Vorhersage der Retter unserer Welt! Aber weshalb diese beunruhigenden Vorboten?
Es geht mal wieder um das Zauberwort “Fracking“! Stellen wir uns mal ganz dumm und fragen uns: „Was ist Fracking?“ Eigentlich heißt es ja “ Hydraulic Fracturing Verfahren“, aber in niedlicher verkürzter Form heißt es Fracking! Aber, so fragen wir uns: „ Wie funktioniert diese Teufelstechnologie?“ Also, zunächst werden durch Bohrungen in erdgasführende Schichten, bis zu circa 1.000 bis 5.000 Meter Tiefe, angezapft. Jetzt könnte das Erdgas einfach durch jenes Bohrloch abfließen, aber oft sind die Gesteinsporen nicht hinreichend verbunden! Jetzt kommt das Fracking ins Spiel. Es werden mithilfe des Hydraulic Fracturing Verfahrens zunächst Fließwege geschaffen. Anschließend werden durch das Einpumpen von Fracking-Flüssigkeit unter hohem Druck kontrolliert Risse im Gestein erzeugt. Die Risse werden durch Sandkörner oder Keramikkügelchen (Stützmittel) offen gehalten, die im Fracking-Gemisch enthalten sind. Das alles kann man in vielen Beschreibungen etlicher Internetseiten erfahren. Der springende Punkt aber liegt bei der Fracking-Flüssigkeit! Was ist in dieser Flüssigkeit? Wenn man ehrlich sein will, kann man es nur vermuten! Zu etwa 95 bis über 99 Prozent besteht sie aus Wasser und Stützmitteln. Hinzu kommen chemische Zusatzstoffe und das ist der Stein des Anstoßes!
Natürlich wollen wir, dass die Risiken für uns nicht zu groß sind, aber es wird oft zu pauschal verunglimpft, wenn neue oder weiterentwickelte Technologien angewendet werden sollen!Aber jeneTechnik, Frau Kraft, wird bei uns schon seit 1961 (mittlerweile rund 300 Fracs) praktiziert! Etwa ein Drittel der deutschen Erdgasproduktion basiert auf dem Fracking-Verfahren. Aber was wollen wir denn dann? Dann bleibt uns nur noch das Gas von Wladimir wenn wir unsere Gaslagerstätten nicht anzapfen wollen!Was Hannelore 2013 in Kanada gesehen hat als sie eine Fracking-Station besuchte, kann man nicht auf unser Land herunterbrechen!Sie spricht da von: „Enormem Wasserverbrauch, Lärm oder LKW-Verkehr!“Wenn Frau Kraft Kanada mit NRW vergleicht hat sie hier ein kleines Handikap mit der Größe so wie mit den Finanzen!
Ich hoffe, dass wir uns nicht ins Boxhorn jagen lassen und uns dieser Herausforderung mit kontrolliertem und mit kühlem Verstand stellen, um an vertretbare Grenzen zu gehen. Für ein Land wie Deutschland ist das für die Zukunft nicht so giftig wie Flüssigkeiten in irgendwelchen Bohrgestängen.
Ach ja: NRW-Bürger können trotz allem aufatmen. Solange sie regiere, werde es im Land kein Fracking geben, versprach Ministerpräsidentin Hannelore Kraft. Wie hieß es doch so schön:
"Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten!"
Schaun wir mal,

Ihr Reztilup

47. Woche

"Es geht ein Bi-Ba-Butzemann in unserm Land herum, bidebum!"

Wer ist dieser Bi-Ba-Butzeman, der sich wie ein Erzengel durch unsere blühenden Gärten bewegt? Ja, es Super-Sigmar, der Ökonomenverachter in Personalunion! Wenn einer die Ratschläge von Volkswirten einfach vom Tisch fegt, dann ist es unser ehemaliger Pop-Berater Sigmar! Ja, es war schon eine tolle Inszenierung wie unser aller Wirtschaftsminister den momentanen Weltstar der Ökonomenszene, Thomas Piketty, mit seiner grazilen Mannserscheinung fast verdeckte. Es muss für Gabriel geradezu eine innere Genugtuung gewesen sein, dem deutschen Publikum im Eichensaal des Bundeswirtschaftsministeriums einen Ökonomen zu präsentieren, welcher mit seinen Thesen von einer ungerechten Vermögensverteilung so tolle Erfolge einheimste! Aber warum jetzt diese Nähe zur verachteten Wissenschaft nach dem Gutachten vom Oktober 2013, wo ihm der Sachverständigenrat seine Arbeit mit dem Titel: „Gegen eine rückwärtsgewandte Wirtschaftspolitik“, sein Fukushima für Arme bereitete?

Er rüttelt sich, er schüttelt sich und wirft seine Vorsätze hinter sich!

Aber nun der schwarze Mittwoch , wo die fünf Wirtschaftsweisen sich erdreisteten, Kritik an der Politik der GROKO zu testieren! „Die Einführung des Mindestlohnes im Jahre 2015 sei mitverantwortlich für die schlechtere Wirtschaftslage!“stand in roten Lettern in ihrem Jahresgutachten!Und das, obwohl das Gesetz noch gar nicht in Kraft getreten war!

Er wirft sein Säcklein her und hin, was ist wohl in dem Gutachten drin?

Aber das ist Gabriel und der gesamten GROKO komplet schnurz piep egal! Sie läst sich Gutachten schreiben, gründet Gremien und hält sich spottbillige Berater! Auf die Ratschläge hört sie so oft, wie der Dreizehnjährige auf seine Mutter! Zumindest, wenn sie der jeweiligen Richtung der Politik nicht entsprechen!

Er wirft das Säcklein hin und her, bei der nächsten Regierung ist es wieder leer!

Die Moral von der Geschicht: „ Einem gefallenen Engel widerspricht man nicht! Jedenfalls, wenn sein Name Super Sigmar ist; sei`s drum, bidebum!
Bleiben Sie neugierig,

Ihr Reztilup.

46. Woche

"Es ist so schön, ein Gender zu sein!"

Stellen wir uns doch mal ganz dumm und fragen uns: „Was ist ein Gender?“ John William Money, Psychologe aus Maryland schrieb im Jahre 1955 Folgendes:
„Der Begriff Geschlechtsrolle (gender role) wird benutzt, um all jene Dinge zu beschreiben, die eine Person sagt oder tut, um sich selbst auszuweisen als jemand, der oder die den Status als Mann oder Junge, als Frau oder Mädchen hat.“
Diese eindeutigen Worte haben nun auch Dortmund erreicht! Es geht, wie Sie richtig erraten haben, um die viel gepriesene „Ampelfrau“! “Ampelmann“ war gestern, wie uns Grüne und gleichgesinnte Sozialisten Ende Oktober bei der Dortmunder Bezirksvertretung Innenstadt-West in fünfstündiger Sitzung in schwärmerischen Träumereien referierten! Es gäbe vielleicht Wichtigeres zu diskutieren, aber irgendwann muss man sich ja bekennen!Denn es ist nicht einzusehen, dass nur “Ampelmännchen“ anzeigen, wann wir zu gehen oder zu stehen haben! Es gibt da ja die Gleichstellung von Mann und Frau, und deshalb ist eine teilweise Umrüstung auf “Ampelfrauen“ mehr als gerechtfertigt! Es gäbe ja auch den großen Vorteil einer vergrößerten Leuchtfläche!(Kleid gegen Hose) Da käme mir doch sofort die Idee: „Wie wäre es mit einem “Ampelpärchen“? Eine richtige Herausforderung für unsere rührigen Volksvertreter steht hier an! „Man wolle nun erst ausloten, wie eine blinkende “ Ampelfrau“ auszusehen hat!“versuchten die Grünen sich aus der Schusslinie zu ziehen.
Es ist natürlich entscheidend, ob sich das starke Geschlecht mit Zöpfen, Rock, Umhang oder sogar Leggings zeigt! Und wenn es ein Blickfang wird, werden Kosten sogar nebensächlich!
Denn wie heißt es doch: „Und ewig lockt das Ampelweibchen!“
Bleiben Sie neugierig,
Ihr Reztilup.

45./2 Woche

"Claus Weselsky, der Lokomotivführer, und die wilde 13."

„Eine Insel mit zwei Gewerkschaften und viel Eisenbahnverkehr!“ Ja, das könnte auch Lummerland sein, aber es ist die BRD, wo der grobe Claus mit seinen 13 wilden Ideen, Streikführer der GDL (Gewerkschaft der Lokführer) mit dem großen Alexander der EVG (Eisenbahn und Verkehrsgesellschaft) gegen die Blechbüchsenarmee der DB des biederen Ulrich, die Klingen kreuzt! Erst waren es das leichte Florett, jetzt aber sind schwere Säbel angesagt! 109 Stunden (in Worten einhundertneun) Streik sind aufgerufen!Um Geld geht es eigentlich nebensächlich, nein, es geht um reine Macht!Da versucht eine relativ kleine Gewerkschaft ( GDL > ca. 34000 Mitglieder) einer anderen ( EVG > ca. 209000 Mitglieder) das Wasser abzugraben. Sie möchten nicht nur für die Lokführer einen Tarif aushandeln, nein die Zugbegleiter sollen auch noch vertreten werden! Man munkelt, später sollen auch die Taxifahrer, Fensterputzer, Hütchenspieler und Wurstverkäufer in und bei den Bahnhöfen dazukommen! Die Bahnpolizei ist auch schon in Verhandlungen! Wahrscheinlich soll sie den Schutz des groben Claus übernehmen. Für jeden Streiktag bekommt jedes Mitglied 50 Silberlinge Entschädigung! Bei ca. 4000 Streikenden wären das etwa 200000 Euro pro Tag. Die Streikkasse der GDL wird auf etwa 4 Millionen Euro geschätzt, also können wir mit 20 Tagen wohltuenden Müßigganges rechnen! Die an Bahntrassen wohnenden, lärmverwöhnten Anlieger haben schon Tränen in den Augen vor lauter Freude! Weselsky soll von ihnen zum Bundesverdienstkreuz am Bande vorgeschlagen werden! Da freut es nochmehr, dass natürlich der Bundesverband der Gewerkschaften eventuelle Kapital Engpässe ausgleicht, welches dem geneigten Bahnfahrer noch mal etliche Tage Lauftrainig bescheren wird! Da kann man verstehen, dass Frau Mahlzahn, Bundesarbeitsministerin ihres Zeichens, mit der Gesetzeskeule wedelt! Hier zählt die alte Beamtenweisheit: „ Wer sich zuerst bewegt, hat verloren!“ Bald werden wir erleben, wie ein Scheinriese aussieht – spätestens dann, wenn alles darnieder liegt! Bleiben Sie neugierig!

Ihr Reztilup

45. Woche

"Wer hat an der Grunderwerbsteuer gedreht, ist es denn schon ..........?"

„ …….so spät?“Könnte man meinen, denn die Spatzen pfiffen es schon lange von der Staatskanzlei des Landes Nordrhein-Westfalen! Am Stadttor bilden sich immer neue beunruhigende Szenarien, nehmen wir die beabsichtigte Erhöhung der Grunderwerbsteuer auf 6,5 % ab dem nächsten Jahr zum Vorbild!Ja,es ist der NRW-Regierung wieder gelungen, einen Spitzenplatz bei einem Steuersatz unter den Bundesländern zu erkämpfen! Leider muss sie sich diesen Platz mit dem Saarland und Schleswig-Holstein teilen, welches uns doch ein wenig ärgert! Aber wie ich die Rot-Grüne Regierung kenne, kann sich dieses vielleicht noch ändern! Endlich leistet sich die beiden Sparfüchse einen monetären Beitrag zum teuren Wohnen!Natürlich nur zum Nutzen für das Staatssäckel der gebeutelten Finanzen! Da gibt doch jeder gerne etwas ab, wie z.B. die jungen Familien, wenn sie nun ein paar Prozent mehr für Mieten oder Erwerb für ein Grundstück abgeben sollen!So kann der sogenante „Kraftsoli“ alle finanziellen Probleme vom Tisch fegen, sollte man meinen! Aber wenn ich an den alten Kalauer denke, der Folgendes sagt: „Vier von drei Sozialisten können nicht rechnen!“ schaue ich doch ein wenig skeptischer aus der Wäsche! Keine Angst, denn da haben wir ja noch “Krafts Resterampe“! Hier werden Bilder verschärbelt, damit Finanzverwalter Norbert Walter-Borjans kleine, wirklich klitzekleine Finanzlöcher stopfen kann! Zum Beispiel die Nachzahlung für die Beamten! Wenn diese nämlich nachfragen, wo das Geld bleibt, kommt die uns allen bekannte Nachricht: „Der Scheck ist schon in der Post!“ Den Spruch hat bestimmt, so meine ich, schon manche geschiedene Ehefrau gehört! Und das in Zeiten von Rekordeinnahmen und Niedrigstzinsen! Das ist entweder dreist oder ein Armutszeugnis! Ich plädiere für beides!
Da kann man nur noch sagen:
“Gestern standen wir noch am Abgrund, heute sind wir schon einen Schritt weiter!“
Bleiben Sie neugierig,

Ihr Reztilup

44. Woche

"TTIP oder TIPTOP, das ist hier die Frage!"

„545 Euro mehr pro EU-Verbraucherhaushalt, geringere Warenpreise, mehr Arbeitsplätze und dazu noch eine größere Produktvielfalt!“ Herz, was willst Du mehr. Das alles verspricht das Bundeswirtschafts-
Ministerium in blumigen Worten jedem Bürger der es hören will oder auch nicht. Und da fragen wir uns alle, wer ist verantwortlich für diesen sprichwörtlichen Segen? Vier große Buchstaben: „ TTIP!“ Heist im schönsten Wirtschaftsenglisch: Transatlantic Trade and Investment Partnership und auf gut Deutsch: Freihandelsabkommen! Also ein gemeinsamer Markt für Amerika und Europa soll her! Kann man ja verstehen, wenn man bedenkt,dass dadurch einheitliche Standards hergestellt werden und damit natürlich günstiger angeboten werden kann. Aber dadurch wird nicht das Niveau garantiert, dass jetzt hier in Europa verbraucherrechtlich bei Waren und Dienstleistungen herrscht! Wenn ich nur an die Unterschiede zwischen den beiden Wirtschaftsblöcken denke, komme ich doch leicht ins Grübeln! Nehmen wie doch einmal die Anzahl der verbotenen Chemikalien ins Visier: In Europa sind es 1.328, in den USA 8. Ich glaube da könnte man doch Gesprächsbedarf ankündigen! Leider wird im Augenblick fast alles hinter geschlossenen Türen verhandelt, denn man wolle, so heißt es, erst das komplette Paket vorstellen! Vielleicht eine kleine Weihnachtsbescherung! Denn einem geschenkten Gaul schaut man ja nicht ins Maul! Aber vielleicht ist es ja nur eine Fallschirmpolitik: „Erst mal abspringen und dann gucken!“
Wie auch immer, bleiben wir neugierig!

Ihr Reztilup

43. Woche

"Sind wir nicht alle Buzzfeed"?

„Ja wo summen sie denn?“, könnte man sagen, wenn man an das neue Unterhaltungsportal denkt, welches jetzt auch seit der vergangenen Woche unter http://www.buzzfeed.com/ auf jedem internettauglichen Computer oder Smartphone erreichbar ist. Der geneigte Leser möchte als Erstes wissen: „Was bedeutet eigentlich das Wort „Buzzfeed“?
Buzz bedeutet frei übersetzt etwa so viel wie summen oder schwirren, kann aber auch mit Gerücht oder Geflüster ins Deutsche übersetzt werden. Also auf gut Deutsch; eine Mund-zu.-Mund Kommunikation. Feed kann man mit „Einspeisung“ oder „Zufuhr“ übersetzen, nicht zu verwechseln mit“Feed“ einen australischem Thriller von Brett Leonard aus dem Jahr 2005!
Buzzfeed ist also nichts anderes als die herumschwirrenden Gerüchte und Geschichtchen auf einem Internetportal zu sammeln, nicht mehr und auch nicht weniger!Ich würde es auch noch als eine Art des "Viralmarketings“bezeichnen, aber das ist eine andere interessante Geschichte!Gegründet wurde Buzzfeed im Jahre 2006 von Jonah Peretti und präsentierte in seiner Anfangszeit fast ausschließlich unterhaltende, schnell konsumierbare Inhalte. Typisch dafür waren Katzenvideos. Heute kann man sich an „37 Hunde, die so müde sind wie Du“ ergötzen. Man kann aber auch ergründen, warum 12 kleine Tiere absolut nicht süß sind! Wer sich politisch weiterbilden will, der kann 11 bedeutende Politikern beim Ping- Pong zusehen. Darunter Barack Obama und David Cameron sowie Wladimir Putin und Nicolas Sarkozy. Angela Merkel konnte ich nicht erspähen, sie ist wohl gerade im Lande am herumschwirren!

Ihr Reztilup

42.Woche

Der Zauberlehrling

„Der Merz ist gekommen, die Medien schlagen aus!“Nach diesem alten Gassenhauer rauscht es im Blätterwald. Wer ist denn dieser Revoluzzer, der die “Bierdeckelsteuer“ propagierte - übrigens keine schlechte Idee – Kanzlerkandidat werden wollte und mit nicht immer nachvollziehbaren und eigenwilligen Manövern das Publikum zum Grübeln brachte!Der Jurist und Finanzexperte der CDU, welcher nach der Bundestagswahl 2002 seinen Posten als Vorsitzender der Unionsfraktion an Angela Merkel verlor, war lange der Hoffnungsträger der Union! Aber nach seinem Rückzug aus dem Bundestag im Jahre 2009 war er nur noch ein Abklatsch seiner selbst. Da war es nicht verwunderlich, dass er bei wenig bedeutsamen Veranstaltungen an denen er ans Rednerpult trat , meist nur mitleidige Blicke von Parteifreunden erhaschen konnte!Aber das ist nun Schnee von gestern!Gestählt durch diese Ochsenkur wird er nun als Geheimwaffe - nicht nur gegen die AFD - eingesetzt!Armin Laschet, stellvertretender CDU-Vorsitzender und Tausendsassa in NRW, hat ihn in die neue Parteikommission mit dem wohlklingendem Namen : „Zusammenhalt stärken – Zukunft der Bürgergesellschaft gestalten“ berufen. Wofür dieses Gremium steht, ist mir und breiten Kreisen noch nicht bekannt. Der Eröffnungsvortrag von Friedrich Merz soll jedenfalls von „digitalisierter Wirtschaft und Gesellschaft“handeln! Der ehemalige junge Wilde wird nun im reifen Alter von 59 Jahren zeigen, wie und hauptsächlich warum es sich lohnt, Konservativer zu sein.Man merkt, Merz möchte in die Politik zurück, jedenfalls ein bisschen! In AFD–Kreisen schrillen schon die Alarmglocken und wie man munkelt, sind schon sogenannte “Anti-Merz-Wochen“angekündigt worden! Da kann man nur hoffen, dass aus einem Löwen kein “Bettvorleger“ wird!

Ihr Reztilup

41. Woche

"Gut, dass niemand weiß, dass ich von der Leyen heiß`!"

Man nennt sie Flinten-Uschi, Drohnen-Ursel oder ganz profan ; Mutter der Kompanie. Man weiß nicht , wie sich die ehrgeizige Ursula fühlte, als die Obermutti der Nation zu ihr per Tonaufzeichnung sprach: „Ursula, übernehmen Sie! Diese Aufzeichnung wird sich nach dem Abspielen selbstständig zerstören, deshalb hinterlassen Sie keine schriftlichen Notizen! Sollte das Unternehmen“ Eisener Besen“ scheitern, werden wir Sie nicht kennen!“ Da stand sie nun mit der etwas in die Jahre gekommenen Bundeswehr. Probleme, wo man hinsieht! Fangen wir bei dem noch fliegenden Gerät an. Da haben wir die Transall, welche schon seit 1968 mit einer Stückzahl von 110 Maschinen- einsatzbereit ca. 53 – für Transportfragen die erste Wahl ist! Ich weiß aus meiner Zeit noch, dass es vorne im Cockpit heiß und hinten im Heck arschkalt war! Aber das wird ja bald anders, es lockt die A 400M! Ein Womanizer in Vollendung!Zwar wird er erst mit fünfjähriger Verspätung geliefert ( kleine Motorschwierigkeiten ) und genau dann, wenn das Gros der Truppe aus Afghanistan abgezogen ist! Aber egal, für Ersatzteillieferungen für anderes militärische Gerät brauchen wir ja viel Ladekapazität!Wenn man den externen Mängelbericht liest- kostete schlappe 1,4 Millionen Euro- erspäht man: lose Nieten beim Eurofighter, klemmende Schleudersitze und flügellahme Hubschrauber! Unser wortgewaltiger Horst verlangt natürlich einen höheren Wehretat, nicht verwunderlich, da vor allem im Süden der Republik einige Rüstungsindustrien angesiedelt sind! Aber das wird nicht der Königsweg sein, sondern neue Strukturen der Bundeswehr sind angesagt!Aber so lange wird man in stürmischen Nächten an der Hardthöhe ein blondes Wesen um ein Lagerfeuer tanzen sehen. Und dieses singt: „Heute back´ ich, morgen brau´ ich,
übermorgen hol´ ich der Frau Königin ihren Kanzler-Thron;
ach, gut, dass niemand weiß, dass ich von der Leyen heiß`!"

Ihr Reztilup

40. Woche

"Warte, warte noch ein Weilchen, dann kommt der Wähler auch zu dir, ...............!"

„Köder für Abstimmungsmuffel gesucht!“Diesen Hilferuf konnte man neulich in einem Internett-Forum erspähen. Ja, nach 49,2% Wahlbeteiligung in Sachsen und 47,9% in Thüringen ist Gehirnschmalz für zündende Ideen angesagt! Ganz schlaue Aktivisten kommen sofort mit dem Holzhammer: „Eine Wahlpflicht muss her!“Das wäre wohl das Einfachste, sie hebt den Eifer sofort.
In Luxemburg, Belgien und Liechtenstein wird mit einer kleinen Geldstrafe für eine Stimmenthaltung gedankt. Wer in Griechenland einen neuen Reisepass sein Eigen nennen darf, der muss einen regelmäßigen Urnengang nachweisen! Wie wäre es mit einem kleinen Wahlgeschenk? Oder eine kleine Lotterie mit einem Hauptgewinn von 50 000 Dollar , wie in Los Angeles von einer Wahlkommission vorgeschlagen wurde. Bei einem Test bei einer Lokalwahl in Lancaster bei Los Angeles, wurde folgendes ergründet: Mit zehn Dollar je Wähler wuchs die Beteiligung von 14,9 auf 17,6% und bei 25 Dollar auf 19,2%, wie es die Wissenschaftler der Fordham-Universität testierten!
Wow, also “ Kohle fürs Kreuzchen“wäre der neue Leitspruch!Pferdefuß bei dieser ganzen Trixerei wäre, wie der US-Ökonom Justin Valasek warnte: „Dann haben Kandidaten keinen Anreiz mehr, klare Kante zu zeigen und so die Wähler zu locken.“So würden die Bürger wohl nach geraumer Zeit wieder einschlafen und außer Spesen wäre nichts gewesen!Außerdem ist dieser Vorschlag bei uns nicht mehrheitsfähig, wie ich meine! Aber da haben wie ja noch die SPD-Generalsekretärin Yasmin Fahimi(schon auf der Abschussliste), die anregte, Wahlurnen ins Einkaufszentrum zu verlegen!
Da würde es dann heißen: „ 200 Gramm Aufschnitt, 6 Knackwürste, eine Tube Löwensenft und eine Stimmabgabe bitte! Bitte die Knackwürste nicht in der Urne unterbringen, denn das würde das Wahlergebnis etwas verfälschen! Schönen Dank für Ihren Einkauf und Ihrer Stimmabgabe!Besuchen Sie uns bald wieder , spätestens in 5 Jahren zur nächsten Wahl!“

Ihr Reztilup

39.Woche

"Rauchen war sein letztes Wort, dann ............"!

Es wird zappenduster in den Kneipen und die es werden wollen in NRW, denn das Volksbegehren gegen das rot –grüne Nichtraucherschutzgesetz – auch „Kippe - weg - Gesetz“ genannt - scheint nach neuesten Erhebungen ein Rohrkrepierer zu werden! Zwar sind die nötigen 3000 Unterstützerunterschriften zur Anmeldung des Begehrens zusammen; dazu genügte nur ein Benefizspiel auf Schalke, aber 1,1 Millionen für ein erfolgreiches Volksbegehren ist wohl eine andere Hausnummer!Da sich sogar die Dehoga, FDP und CDU nicht gerade begeistert dafür ausgesprochen hatten, war dieses Wetterleuchten zu erwarten. Laut Detlef Petereit, Vorsitzender von “NRW genießt“, sollen jetzt noch Raucherketten gebildet ( Eintrag ins Guiness-Buch ist angestrebt) sowie Glimmstängel – Weitwurf - Ausscheidungen unter erschwerten Bedingungen ausgetragen werden, um die letzten Unentschlossenen zu aktivieren!
Doch da erglimmt ein Hoffnungsfunken am Horizont für alle Quarzer vor dem Herrn! Friedhelm, der Meister aller Wohnungseinnebler - zur Zeit bei Einnebelungs-Tests bei der Bundeswehr beschäftigt - hat die Sicherheitsleistung von 4200 Euro für einen Gang vors BGH in Karlsruhe zusammen! Wenn sich dort die Nebelfelder verflüchtigen, könnten die Raucher vielleicht Morgenluft erschnuppern, vorausgesetzt die Riechorgane sind nicht zu sehr in Mitleidenschaft gezogen worden!
Da kann man als anonymer Raucher nur sagen:"Was dem einen seine Eule, ist dem anderen seine Nachtigall"

Ihr Reztilup

„Packe nie einen Schotten am Sterz, denn er könnte geladen sein!“(39. Woche)

Es ist vollbracht; in Europa gibt es ab 2016 einen neuen Staat! Zwar haben sich nur 44,7 % für ein Unabhängiges Schottland gestimmt, aber in den Großstädten Dundee und Glasgow konnte die Autonomiebewegung über 50% erreichen! Auch in den Regionen Nord Lanarkshire und West Dunbartonshire sprachen sich mehr als 50% für eine Unabhängigkeit aus! Aus diesem Grunde bildet sich nun ab 2016 - wie "der-postillon"berichtet- eine unabhängige Republick North-West-Glasdunlanbartondeegowshire.
David Cameron war erleichtert, dass der größte Teil Schottlands im Vereinigten Königreich bleibt! Den 1.171.090 Enwohnern von North-West-Glasdunlanbartondeegowshire wünschte er eine sorgenfreie Zukunft in der Unabhängigkeit! Friedliche Beziehungen sollen ausgebaut werden, denn ein Highlander kann schnell mal ein überlanges Schwert zücken wenn man ihn zu sehr reizt! Der Antrag auf Aufnahme in die EU wurde stante pede gestellt und es sieht gut aus!Außerdem ließ Mac Williams eine Sammelstelle für Dudelsäcke, Kilts und typische schottische Utensilien einrichten. Grund: „Wir brauchen keine typischen schottischen Gestände um uns von den Engländern abzugrenzen!“
So weit, so schön ein kleines Problem bleibt aber noch! Argyll und Bute wollten mit 58,5% beim Vereinigten Königreich bleiben und damit sind die meisten Destillerien nun nicht mehr auf dem Gebiet der unabhängigen Republik von North-West-Glasdunlanbartondeegowshire. Aber wie sagte schon der geneigte Freiheitsliebende und Whiskykenner: „You can´t get everything youwant!"

Ihr Reztilup

"Null mal Null ist Null , wir waren beim Schäuble in der Schul´!" (39. Woche)

Ich habe noch die betörenden Worte im Ohr: „Wir werden erstmals seit Jahrzehnten einen Haushalt ohne neue Schulden haben“! Warum fragte das Volk und der Erleuchtete sprach: „Wir wollen aus der Schuldenfalle, weil wir künftigen Generationen nicht die Ausgaben, die wir getätigt haben, als Schulden hinterlassen können.“ Da ging ein ehrfürchtiges Raunen durch Deutschland und alle umarmten sich und hatten eine kleine Träne im Augenwinkel, weil sie das doch noch erleben konnten!
Doch diese Worte stammten nicht, wie man zuerst meint von unserem “Napoleon der Finanzfront“ Wolfgang Schäuble, sondern von Hans Eichel (SPD) aus seinem “Septemberorakel“ des Jahres 2000!Wie wir wissen, verantwortete er dann drei Jahre später die höchste Defizitquote der Nachkriegsgeschichte!Ja, da haben wir doch mal so richtig Glück gehabt, denn Geschichte wiederholt sich ja nicht, wie wir alle zu wissen glauben!
Aber wieso ist die Traumwelt an der Berliner Wilhelmstraße im Jahre 2014 so? Will Schäuble als Finanz-Titan des ausgeglichenen Haushaltes in die Geschichte eingehen, der meines Wissen nur in den Fünfzigerjahren zu verzeichnen war?( Fritz Schäffer, erster Finanzminister der Bundesrepublik) Auf jeden Fall steht die Null schon auf dem Papier!Aber wenn man in die Analyse des - 2866 Seiten lang – Haushaltsentwurfes sieht, kann man unter den schwarzen Zahlen viele rote verborgene erspähen! Es war auch für einen alten Betriebswirt wie mich nicht leicht, mühsam kaschierte Zusatzausgaben, Einmaleffekte und teure Lastenverschiebungen zu ergründen ,welche uns als Konsolidierung verkauft wurden! Da ist es ja nicht schlecht, dass es uns gerade unverschämt gut geht!Man könnte auch sagen: „Wir haben die schwarze Null- oder ist es eine rote- mit höheren Risiken in der Zukunft erkauft“! Auch kann man sehen, dass der Bund Mittel abzapft, welche dem Bürger zustehen!( z.B. Gesundheitsfonds) Ja, diese Null schafft Vertrauen, hoffentlich wird es keine Doppelnull!Wenn ja, dann finden wir unseren “Napoleon der Finanzen“ im Keller von Sat 1 als Quotenfüller!
Da kann man nur sagen: „Angezapft ist´s, wo auch immer“!

Ihr Reztilup

Die kleine Hexe Hannelore. ( 38. Woche )

Es war mal eine kleine Hexe Hannelore, die war erst 150 Jahre alt. Das ist wenig, wenn man bedenkt, dass eine ausgewachsen Hexe mindestens sechs mal so alt werden kann. Sie wohnte in einem kleinen windschiefen Gebäude nahe an einem Gewässer, welches man Rhein nannte. Begleitet wurde sie von einem sprechenden Raben, der Sigmar gerufen wurde. Dieser plapperte den ganzen Tag von Gerechtigkeit und 8,5 Goldtalern Entgelt für seine Dienste! Das war ja schon sehr aufreibend, aber da war ja noch ein größeres Problem! Sie wollte so gerne als Junghexe – Althexe wird man erst nach 7 Jahren Ausbildung – mit der Althexe Angela um den Reichstag in Berlin fliegen! Beim Versuch in der Walpurgisnacht sich heimlich anzuschließen, wurde sie erwischt. Als Strafe wurde Ihr Besen verbrannt, aber Ihr wurde in Aussicht gestellt, dass Sie nach einem Jahr, wenn Sie es bis dahin zu einer guten Hexe gebracht hat, doch mit Angela um den Reichstag fliegen zu können!

Und so bemühte sie sich ein Jahr lang, Gutes zu tun. Sie versprach 8,50 Goldtaler Mindestlohn und so manche andere Wohltaten mehr! Doch eine gute Hexe vergibt keine Wohltaten, sondern sollte böse sein! Also wurde sie vom Hexenrat dadurch bestraft, dass Sie nun Ihren neuen Besen verbrennen musste.
Moral von der Geschichte: Wenn man mit einer Althexe um den Reichstag fliegen möchte, sollte man sich einen feuerfesten Besen anschaffen, sonst könnte man schneller als gewollt auf dem Boden der Tatsachen landen!

Ihr Reztilup

"Kam eine Maut von Nirgendwo!" ( 38. Woche )

Alexander, auch “Herrscher aller Straßenmeilen“ genannt, will auf jeden Fall den Wahlkampf-Gassenhauer: „In Deutschland ist heut Ausländermaut - Aktion!“ durchsetzen. Dieses ist selbstredend, wie es einem streitbaren, bajuwarischem Bergvolk geziemt, ohne Rücksicht auf Verluste durchzusetzen! Wie sagt doch Andreas Scheuer, amtlicher Herold der Staatspartei, so treffend: „Die Schonzeit ist vorbei, ebenso der Slogan; Bayern-zahlt-die Hälfte-der Party“!
Aber was soll sie bringen, die angeblich erforderliche Ausweitung einer Pkw-Maut im gesamten deutschen Straßennetz? Wenn man bei Ralf Ratzenberger- Verkehrswissenschaftler seines Zeichens- nachliest, ist das letztlich ein Nullsummenspiel! Die geplante Infrastrukturabgabe, in Grenznähe auch „Straßenfegerabgabe“ genannt, generiert Brutto-Einahmen von 298 Millionen Euro. Für die Kosten einer Maut, Erfassung und Kontrolle werden ca. 300 Millionen geschätzt. Also wird das im Koalitionsvertrag festgeschriebene Ziel eindeutig verfehlt. Da ist nämlich von nennenswerten Mehreinnahmen für den Erhalt der Straßen zu lesen. Wenn man bedenkt, das von jährlich 53 Milliarden Euro an Steuern und Gebühren von den Autofahren nur etwa ein Drittel, also ca. 19 Mrd.Euro wieder für die Straßen zur Verfügung gestellt werden, sollte man vielleicht eine andere Diskussion aufnehmen.

Doch da haben wir zuguterletzt noch ein kleines Bonbon für den gewieften Rechner, nämlich das Fenster zwischen 3,5 und 12 Tonnen. Dort ist jegliche Gebühr ausgenommen! Das ist natürlich ein klassisches Geschäft für den Luftballonvertrieb! Mit einigen Ballons an den richtigen Stellen kann man leicht in diesen steuerfreien Bereich hinein schweben!Bei Untergewicht sind Bleiplatten angesagt. Der 1. und der 2. Akt dieses Lustspieles ist noch recht amüsant, wenn aber der 3. Akt ansteht kann ganz schnell ein Trauerspiel daraus werden!

Wahrscheinlich bleibt nur heiße Luft übrig, was altgediente Pneumatiker öfters zu berichten wissen.

Ihr Reztilup

"Morgen, Kinder, wird`s nichts geben!" ( 37. Woche )

„Können wir liefern?“ scheinen sich einige Berufspolitiker zu fragen. Es geht darum, den Bürgern mehr rationales Verhalten vorzuleben. Es geht also um das vernünftige Handeln, worin Politiker ja einiges vorzuweisen haben! Was ist also zu tun?
Drei Experten werden berufen - nennen wir sie mal „Leute fürs Grobe“- die ergründen sollen, was den Bürgern zuzumuten ist. Es sollen also Vorschriften als gut gemeinte Ratschläge an die Frau oder den Mann gebracht werden. Das hört sich dann besser an als: „ Rauchen ist nicht gestattet oder du must mehr für die Altersvorsorge sparen!“
Es geht wie so üblich wieder mal ums Geld! Wer Chips futtert und pafft wie ein Schlot, belastet das Gesundheitssystem! Und wer ein Fall für die Grundsicherung werden will, braucht also nicht zu sparen und kann jetzt alles raushauen! Um den Bürger vor diesen „Untaten“ zu befreien, soll nun alles ohne gefühlte Zwänge zum Nutzen für den Staat eingefordert werden!
Das ist natürlich eine große Aufgabe, denn in den letzten 10 Jahren haben sich die Lebensbedingungen grundlegend verändert! Warum soll man sparen, wenn das Geld sowieso an Wert verliert? Also besser jetzt konsumieren als im Alter 82 Euro mehr zu haben als eine monatliche Grundrente!
Da ist wohl ein klitzekleiner Unterschied zwischen den Regierenden und den Regierten festzustellen, oder?
Vielleicht sollte man erst einmal versuchen, die Wahlbeteiligung zu erhöhen, dann klappt es vielleicht mit den Bürgern?
Aber dafür gibt es bestimmt wieder andere Experten!

Ihr Reztilup

"Kleine FDP was nun?" ( Reztilup-Spezial )

Reztilup-Spezial
Reztilup-Spezial
„Klein, aber fein“, sagt man, aber zu klein ist auch nicht das Gelbblaue vom Ei! Die Misere fing richtig an, als die Liberalen 2013 die heiligen Hallen des Bundestages verlassen musten! Das war ein richtiger Schlag ins Kontor und das so knapp. Von nun aber ging´s so richtig bergab, denn vorher log man sich so peu a´ peu durch die Parteienlandschaft. Problem: „Auf Verlierer gibt der Wähler keinen Pfifferling, da nur Attraktivität, also der Erfolg, sexy macht!“
Aber was ist zu tun, um das leckgeschlagene Schiff wieder auf Kurs zu bringen?
Vorschlag: Wie wäre es, wenn man mit neuen, farbigen, auch unbequemen Fragestellungen den Bürger überrascht! Immer nur Steuern und sonstige abgedroschene Ergüsse holt keinen mündigen Bürger hinter dem Sofa hervor!
Mehr Mut bitte oder will das letzte Häuflein Liberaler vor Schönheit sterben? Der Spruch: „Früher war mehr Kubicki!“ hilft da auch nicht mehr.
Fakt ist, wenn die FDP im Jahre 2016 bei den Landtagswahlen in Baden-Würtenberg und Rheinland-Pfalz sich an den Parteiinitialen hält, (fast drei Prozent) kann von einem Totalschaden geredet werden! Man kann aber auch dem Logo einen Buchstaben voranstellen,
also AFDP. Sieht gut aus und hat das geheimnisvolle Wort > Alternative< im Schild! Hat ja manchmal Wunder gewirkt, wie man sieht!
Spaß beiseite: „Eine Bürgerpartei wird in unseren Zeiten immer gebraucht, warum machen wir keine?“

Ihr Reztilup

„……..und das ist auch gut so!“ (36. Woche)

„……..und das ist auch gut so!“ (36. Woche )

Reztilup
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Götterdämmerung in Partyhausen - Klaus Wowereit, Regiermeister dieser kleinen, klammen aber sexy deutschen Enklave, will nicht mehr!Nach mehr als 13 Jahren Regierens mit typisch West-Berliner Wurstigkeit, viel Ausdauer und durchaus mit Charisma im Champions-League-Format, ist nun die Flasche leer!Da fingen im SPD-Olymp alle Sirenen an zu heulen! Erzengel Gabriel griff gleich zum roten Telefon und fragte bei Martin Schulz nach, ob er diesen Posten mal eben übernehmen wolle. Plakate vom Bundeswahlkampf wären ja noch reichlich vorhanden und man könnte dadurch eine Menge Kohle sparen!Schulz sagte aber gleich ab. Grund: Das Bild stimmt nicht mehr mit der jetzigen Wirklichkeit überein! „Das wäre noch nie ein Grund gewesen!“ versuchte Gabriel ihn noch zu ködern.
Aber wen haben wir denn da noch?
Es bleiben noch die “drei von der Planstelle“!
Da wäre zum Ersten: Raed Saleh, ehemaliger Geschäftsführer einer “Burger-Braterei“, was eigentlich schon eine Empfehlung ist!Eine abgeschlossene Berufsausbildung hat der 37 järige nicht, aber das hatte Reichspräsident Friedrich Ebert auch nicht. Saleh ist jetzt seit 3 Jahren Fraktionsführer der Berliner SPD.
Da wäre noch Jan Stöß, ein Berliner–Zuwanderer aus Hildesheim ohne jegliche Senatserfahrung.Ein Verwaltungsrichter mit dickem Fell, wie er selbst sagt. Also eine gute Ausgangsposition!
Bleibt noch Michael Müller, Senator für Stadtentwicklung und Umwelt. Ihm ist zwar in letzter Zeit nichts geglückt, aber das soll in Berlin ja nichts heißen!
Jetzt werden 17 000 SPD Mitglieder entscheiden!
„Eins, zwei oder drei!Wer es wird, sagt Euch gleich das Licht.“

Und das ist gut so?

Ihr Reztilup

" Also sprach .........!"( 35. Woche )

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Also sprach Häuptling Silberlocke: „Lasset uns Waffen in den Norden des Irak liefern, damit kurdische Kämpfer sich dort gegen die IS-Milizen behaupten können!“ All dieses verwundert den mündigen Bürger wohl kaum, denn Herr Gauck und die Mutter der Kompanie, Frau von der Leyen, haben diesen Schritt der deutschen Außenpolitik schon lange angekündigt. Aber ist diese Entscheidung vernünftig, denn Waffen sind ziemlich das Letzte, woran es im Irak mangelt. Das alles inzwischen vollkommen außer Kontrolle geraten ist, hat wohl ein wenig mit dem früheren planlosen und kurzsichtigen Einmärschen der sogenannten Weltpolizei zu tun. Da hilft nur eine überzeugende Politik um den Wagen wieder flott zu machen und nicht das deutsche Sturmgewehr in irgendwelchen Händen!
Frage: „Ist das nicht eine Aufgabe der Vereinten Nationen und nicht einer angeblich erstarkten Bundesrepublik?“ Keine Frage, diese Irren müssen gestoppt werden, aber bitte nicht so. Außerdem fehlen noch einige Hintergründe. Es ist kein Zeichen von Schwäche, sondern entspricht der gebotenen Sorgfalt, wenn erst mal Klarheit geschaffen wird, welches Gerät den Kurden hilft! Panzerbrechende Waffen oder kann es etwas mehr sein?
Oder geht es nach dem in der Großen Koalition gebräuchlichen Motto: „Sage mir deinen Namen und ich sage dir, wie du heißt!“

Ihr Reztilup

63 Jahre - oder kann es doch etwas mehr sein? 34. Woche

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Sigmar im Glück! Alle Wahlversprechen erfüllt! Mindestlohn, Rente mit 63 können beansprucht werden – aber was hat es gebracht für die Sozialisten?

Die SPD dümpelt immer noch bei ca. 26 Prozent, aber mit einem angenehmen Gefühl, wie man so aus den oberen Reihen hört! Vielleicht hat das mit den immer wieder gebetsmühlenartigen Versprechen der Weltverbesserer zu tun! Jetzt, wo erfahrene Mitarbeiter endlich ihre den jüngeren Arbeitnehmern verwehrten Stellen freigeben – übrigens eine der unsinnigen Behauptungen der roten Andrea, ist Holland in Not!
Die Reihen lichten sich, sowie auch die Polster der Rentenkassen. Nachwuchsmangel kommt in den Fokus! Da haben wohl die erfahrenen Mitarbeiter zu genau hingehört, welch ein Pech! Die Personalabteilungen bekommen schon leichte Stressperlen auf der Stirn! Aber ganz ruhig, bald kommt das Anti – Stress - Gesetz zur Anwendung!
Aber nicht genug, wir haben da noch unsere Angie!
Nach dem Motto: „Wie werde ich noch beliebter?“ verlangt sie jetzt den raschen Rentenausgleich zwischen Ost und West! Das ist lupenreine Marktwirtschaft! Da versucht jemand ohne Rücksicht auf Verluste rechts zu hupen, um dann links zu überholen! Ich bin gespannt, wann die Breite der Straße der Marktwirtschaft ausgereizt ist.
Deshalb plädiere ich für folgenden Test: Totale Anpassung der Löhne zwischen der arbeitenden Bevölkerung und Diäten unserer Volksvertreter!
Vorteil: Der Mindestlohn kann dann vernachlässigt werden!
Darf es noch etwas mehr sein?

Ihr Reztilup

"Jägerlatein" aus Düsseldorf! 33. Woche

Reztilup
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Erfolgsmeldungen schallen aus Düsseldorf übers Land! „Doppelstrategie von Strafverfolgung und Prävention haben in NRW voll durchgeschlagen!“Ja, da liegen sie die Langfinger und Beutelschneider des Landes. Wenn aber der Pulverdampf verzogen und man sich die Ergebnisse genau anschaut , ja dann sieht es doch etwas anders aus!
Richtig ist, die Aufklärungsquote stieg und die Wohnungseinbrüche fielen in NRW. Stellt man dagegen, dass in Bielefeld, Kreis Herford und in Minden-Lübbecke die Fallzahlen explodierten und in Hamm sogar sich die Einbrüche verdoppelten, könnte man meinen, dass nur das Gebiet des Landtages gemeint ist! Diese Meldungen erinnern an März 2013, als der Aktionstag > Riegel vor < gefeiert wurde! Es wurden zwar 61 Haftbefehle vollstreck, aber man sehe und staune: Darunter war nur 1 Einbrecher!
Das muss anders werden! Deshalb werden jetzt versuchsweise alle Polizisten aus den Stadien abgezogen und zur Einbruchsbekämpfung abgestellt! Eine Win-Win- Situation. Es gibt nur noch Gewinner! Der Hauseigentümer kann aufatmen und der gewaltbereite Problemfan kann sich mal so richtig austoben!Arbeitstitel „Sommergewitter“ oder „Rumpelstilzchen“.
So kann jeder seinen Lebensstil frönen!
Wenn das dann nicht klappt - es wird ja bald das Anti - Stress - Gesetz eingeführt! Bis dahin langsam bis 10 zählen, Herr Jäger, klappt immer!

Reztilup

" Mach`s noch einmal FDP"!

Reztilup 32.Woche

Reztilup
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Die Sonne lacht, die Gefühle überschlagen sich und ehe man sich versieht, ist es wieder soweit! Die Landtagswahlen stehen ins Haus! So auch in Thüringen. Dort plakatiert die CDU mit Sonnencreme für blasse Kinder. Vielleicht sollen sie nicht rot werden! Aber die anderen „Mitbewerber“ punkten da auch nicht mit dollen Themen, die einen vom Fahrersitz reißen.
Anders ist es da mit der FDP!Wenn man so an solch einem Plakat vorbeirauscht, sieht man im Augenwinkel: „Wir sind dann mal weg!“ „Was ist das, geht es mir durch den Kopf?“Möchte sich hier die FDP vom Bürger in netter Form verabschieden oder ist es sogar eine versteckte Drohung?Das musste ich jetzt aber wissen!Umgedreht und am Wahlplakat angehalten.Da konnte man, wenn man genau hinsah, den Zusatz lesen: „Genau wie der Mittelstand.“
Toller Werbeeinfall! FDP Wähler halten ja vor jedem Plakat an ,hat neulich eine Umfrage ermittelt, und lesen genussvoll auch die kleinsten Nebensätze!Ein Liberaler ist eben ein Genießer!
Resümee: Wenn das so weiter geht, werden wir wieder so ein geniales Wahlergebnis haben wie vor nicht so langer Zeit!

Da ist bald der "Barth"ab!

„Mach´s nicht noch einmal FDP!“

Horst hebt ab!

Reztilup
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Stell Dir vor, Du hast ‘ne gute Idee und stößt immer wieder auf bürokratische Hürden. Für die Aktiven in der Detmolder FDP ist dieses Gefühl fast alltäglich. Aktuelles Beispiel: Unser Vorschlag öffentlich nutzbare WLAN-Netze an zentralen Orten in Detmold einzurichten.

Anderswo im In- und Aus­land ist das kein Pro­blem. Privatunternehmer und öffentliche Hand gehen dort mit der Zeit und stellen den Menschen mobiles Internet für kleines Geld oder ganz kostenlos zur Verfügung. In Detmold dagegen wird über unseren Antrag seit Monaten beraten. Es scheint, dass dabei vorrangig Gründe gegen den technischen Fortschritt gesucht werden statt ihn gemeinsam mit Profis Realität werden zu lassen. Ist da et­wa einer im Rathaus, der meint „guter Vorschlag – aber falsche Partei ...“?

Ihr Reztilup

Detmolder Wahlkampf tralala und tralali!

Frage: „Wird der Detmolder Wahlkampf demnächst im Badezimmer ausgetragen“?
Dieses mag der geneigte Leser fast glauben! Da wird von den Freien Wählern Detmold ungeniert in das Wohnzimmer des Spitzenkandidaten eingeladen. Natürlich wird selbstredend eine Donauwelle a la „Krentz“ mit einem Gespritzten aufgetischt. Da können sich die Sozialisten natürlich nicht lumpen lassen! Da ist ein Schnatgang des Bürgermeisters, natürlich in mittelalterlichen Gewändern unter musikalischer Begleitung eines Dudelsackes, gerade Recht! Erinnert ein wenig an einen gewissen Herrn aus Hameln. Die CDU beschreitet da einen anderen Weg! Man munkelt, sie wolle einen Cocktailempfang mit Vorführung alter Ladenhüter organisieren. Da ist Evening-Dress angesagt! Bei den Grünen ist eine Verkostung von Löwenzahnsalat im Gespräch. Aber was machen denn die Liberalen? Da gibt es nur (noch) Hausmannskost: eine Bürgersprechstunde.
Resümee: Man tut, was man kann oder was man tun möchte!


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"Unwort " der Woche.

„Multikultitoilette“ Ja, da haben wir das Malheur! Mancher Flüchtling kennt aus seinem Lebensbereich nur das adäquate „Plumpsklosett“!Da kann es schon mal vorkommen, dass man das angepeilte Loch nicht trifft, wenn man sich wie gewohnt auf die Toilettenschüssel stellt, anstatt sich darauf zu setzen! Aber jetzt kommt „Toilettenguru“ Ralf Otterpohl, Leiter des Institutes für Abwasserwirtschaft und Gewässerschutz an der Technischen Universität in Hamburg-Harburg zum Zuge! Er und Peter Fliegenschmidt haben den „beitseitlich aufsitzbaren Flüchtlingsabort“ entwickelt! So kann man halb stehend sowie halb sitzend seine Notdurft verrichten! Eine Jahrhunderterfindung, welche die Integration noch einfacher macht. Als Produktname ist offensichtlich die Bezeichnung “Mekka“ im Gespräch! Da bekommt der Slogan: „Wir schaffen das!“ eine ganz besondere Bedeutung!

Sonntagsfrage vom 19. Juni 2016


CDU : 33% (-1) SPD : 22% (+1) Linke : 9%(0) FDP : 6% (0) AFD : 12% (+1) Grüne : 13% (-1) Sonstige : 5% (0) Quelle > Emnid, 2744 Befragte

Sätze für die Ewigkeit

Diese Woche : Beim Zahnarzt „Den Mund mal bitte weit öffnen!“ „Nichts schlimmes, nur hinten links leicht abgängig!“ „Machen wir mal erst eine Wurzelkanalbehandlung.“ „Soll alles in Keramik gearbeitet werden?“ „Ein schönes Lächeln kostet eben!“

Die Zwei für Hiddesen


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